info@spanieninfo.biz | 00 34 634 443 200

Kleine und mittlere Unternehmen interessieren sich zunehmend für Outsourcing

Viele Firmen lagern die Unternehmensbereiche wie z.B. Marketing, Buchführung und weitere aus, um sich so auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentrieren zu können und gleichzeitig Kosten zu sparen.

Inzwischen werden nun auch immer mehr kleinere Unternehmen neugierig, wie sie das Auslagern von Geschäftsbereichen für sich nutzen können.

In den letzten Jahren führte der starke Anstieg von Unternehmen, die zum Outsourcing übergingen zu einem Wachstum des Consultingsektors um 75 %.

Quelle: AEC, Asociación Española para la Calidad

Die Hauptvorteile des Outsourcings sind augenfällig, einerseits wären dort die Kostenreduktion, die Qualitätsverbesserung und die Tatsache, dass sich ein Untenehmen so auf seine eigentlichen Aufgaben konzentrieren kann.

Was nun die kleinen und mittleren Unternehmen betrifft, so befinden sich diese noch am Beginn des Weges, doch es wird geschätzt, dass in circa fünf bis zehn Jahren, viele dieser Unternehmen auch zum Outsourcing übergehen werden.

Die Hauptgründe für (große) Unternehmen, um zum Outsourcing überzugehen sind zwei: Komplexität und Unkenntnis.

Es funktioniert bei den großen, warum also nicht auch bei den kleineren?

Diejenigen Firmen, die den Übergang zum Outsourcing bis jetzt schon gewagt haben, sind sich sehr klar über ihre Hauptaktivitäten und Stärken und wollen sich darauf fokussieren, eben diese weiter auszubauen und zu verbessern, um sich auf diese Weise von ihrer Konkurrenz abzuheben.

Unternehmensbereiche, die unter anderem ausgelagert werden können, sind nicht nur die Personalabteilung, sondern auch die Logistik, Technologie, Marketing, Buchführung und die Internationalisierungsabteilung.

Ein interessanter, aber nicht unbedingt bekannter Punkt zum Thema ist die Tatsache, dass das Outsourcing zum Motor der Informatik-Dienstleistungen geworden ist, mit einer Fakturierung von 2.700 Millionen  Euro bereits im Jahr 2005.

Dabei handelt es sich meistens um die Wartung von Hardware und Software, wenn ein Computerspezialist von außen hinzugezogen wurde.

Einige kleinere Unternehmen haben bereits den Schritt gewagt und lagern aus und machen dadurch Gewinn, denn sie erlangen so erstens eine Kompetenz, die sie selbst nicht besitzen, sie sparen Kosten und sie gewinnen obendrein Flexibilität.

Doch wie erwähnt, sind es bis jetzt erst sehr wenige kleine Unternehmen, die vom Outsourcing nutzen machen, der Grund liegt nach Meinung der Experten, im nicht Vorhandensein einer Unternehmenskultur, in einem Sektor mit einer unberechenbaren Zukunft.

In dieser Zukunft wird aber trotzdem mit den kleineren und mittleren Unternehmen gerechnet, da diese mit Hilfe des Outsourcings ihre Produktivität erhöhen, ihren Zeitplan flexibilisieren und über Ressourcen verfügen können, die ihrem Wachstum beitragen.

Quelle: Capital (Spanien)

Messen – Ferias en Valencia
2021 – 2022

Name der Messeveranstaltung-

Nombre de la feria
VeranstaltungOrtDatum
Dauer
HINCHALIA Feria internacional de productos inflablescada 2 años-
alle 2 Jahre
Feria Valencia02/02/2021
3 dias-Tage
INDUFERIAS – HINCHALIA Feria Internacional de Atracciones de Feria, parques infantiles, máquinas para juegos y elementos auxiliares. Feria Internacional de Artículos Inflablescada 2 años-
alle 2 Jahre
Feria Valencia02/02/2021
3 dias-Tage
FUNERMOSTRA Feria Internacional de Productos y Servicios Funerarioscada 2 años-
alle 2 Jahre
Feria Valencia19/05/2021
3 dias-Tage
CEVISAMA Cevisama es un escaparate de referencia en pavimentos y revestimientos cerámicos, Equipamiento de Baño y Cocina, Piedra Natural, Materias Primas, Esmaltes, Fritas y Colores Cerámicos, Tejas, Ladrillos, Materiales y Utillajeanual-JährlichFeria Valencia24/05/2021
5 dias-Tage
DREAM HACK VALENCIA Festival de videojuegos, esports, cosplay, música…semestral-HalbjährlichFeria Valenciajul. 2021 (?)
BIOCULTURA VALENCIA Feria de Productos Ecológicos y Consumo Responsabledesconocido- unbekanntFeria Valenciasept. 2021
FERIA HABITAT VALENCIA Feria Internacional del Mueble e Iluminación De Valenciaanual-JährlichFeria Valenciasept. 2021 (?)
IBERFLORA Iberflora es el gran evento profesional del sector verde en Europa y referente entre las ferias de jardineríaanual-JährlichFeria Valenciaoct. 2021 (?)
ECOFIRA Feria Internacional de Soluciones Medioambientales y las energíasanual-JährlichFeria Valencia05/10/2021
3 dias-Tage
MEDITERRANEAN PORTS & SHIPPING Exposición y Conferencia de Puertos, Embarque y Logísticaanual-JährlichHotel Westin, Valencia05/10/2021
3 dias-Tage
SIF & CO Salón internacional de la Franquicia Valenciaanual-JährlichFeria Valencia21/10/2021
3 dias-Tage
FIESTA Y BODA Fiesta y Boda es el evento más importante del sector nupcial en la Comunitat Valencianaanual-JährlichFeria Valencianov. 2021 (?)
GASTRONOMA Gastrónoma se convierte en el gran evento de la gastronomía. Un foro abierto para que grandes cocineros, fabricantes, distribuidores, pequeños comerciantes y artesanos posicionen Valencia a la cabeza de la cultura gastronómicaanual-JährlichFeria Valencianov. 2021 (?)
FERIA DEL AUTOMÓVIL DE VALENCIA Feria del Automóvil de Valenciaanual-JährlichFeria Valenciadec. 2021 (?)
FERIA DEL VEHÍCULO DE OCASIÓN Feria de vehículos usadosanual-JährlichFeria Valenciadec. 2021 (?)
BEBÉS & MAMÁS – VALENCIA El Salón de la Futura Mamá, Bebé y Nuevas Familiasanual-JährlichFeria Valenciafeb. 2022 (?)
FIMMA-MADERALIA Feria Internacional de Maquinaria para la Maderacada 2 años-
alle 2 Jahre
Feria Valenciamarzo 2022 (?)
FORINVEST Foro internacional y exposición de productos y servicios financieros, inversiones, servicios y soluciones tecnológicasanual-JährlichFeria Valenciamarzo 2022 (?)
MADERALIA Feria Internacional de Proveedores de Muebles y de Maderacada 2 años-
alle 2 Jahre
Feria Valenciamarzo 2022 (?)

Achtung – ohne Gewähr! Alle Daten können sich ändern. Wenden Sie sich an den Veranstalter, bevor Sie eine Reise antreten.

Quelle:

EventsEye

Spanienweit:

Messekalender ganz Spanien – Calendario ferial España

Messe in Valencia:

Feria Valencia

LUKRATIVE GESCHÄFTSIDEEN FÜR IHREN NEUSTART IN SPANIEN!!

Wir möchten Ihnen kurz einige vielversprechende Geschäftsideen mit ausführlichen Business-Plänen vorstellen, in den jeweils angefügten Links finden Sie anschließend weitere generelle Informationen, aber auch wichtige Anhaltspunkte, zu den finanziellen Aspekten, die der jeweilige Business-plan mit sich bringt.

Augenoptiker

Minimale Investition: 100.000€ Die stets alternde Bevölkerung, gesundheitliche Aspekte und die immer weiter anwachsenden Anforderungen an unsere Augen, wie z.B. stundenlanges Arbeiten am Computerbildschirm, sorgen dafür, dass es sich immer mehr lohnt, ein Augenoptikgeschäft zu eröffnen; denn auch wenn es durch modernste Medizin möglich ist, sich z.B. seine Augen lasern zu lassen, so schrecken viele noch vor solchen Eingriffen zurück (dies nicht allein auf Grund der hohen Kosten) und gehen lieber zum Optiker, um eine Brille und/oder Kontaktlinsen zu erstehen.

Reinigungsunternehmen

Minimale Investition: 20.000€ Eine weitere Option ist der Aufbau eines Reinigungsunternehmens. Durch die Spezialisierung auf ein bestimmtes Gebiet, können Sie sich auf dem Markt gut behaupten.

Inkassounternehmen

Minimale Investition: 47.000€ Viele große Firmen kennen das Problem der Eintreibung von ausstehenden Schulden.Was das Problem der einen ist, wird in diesem Fall aber auch zu einer möglichen Firmengründung für andere: Inkassounternehmen. Da viele große Unternehmen sich bereits mit diesem Thema beschäftigen, die kleinen bis mittelständischen Unternehmen jedoch nicht, so bieten diese eine gute Möglichkeit, um ins Geschäft zu kommen.

Leuchtwerbung

Minimale Investition: 75.000€ Von Tag zu Tag entstehen neue, noch ideenreichere Möglichkeiten, um mit Werbung auf großen Leuchtwerbeschildern auf sein Unternehmen bzw. ein bestimmtes Produkt aufmerksam zu machen.

Konditorei

Minimale Investition: 290.000€ Um eine Konditorei erfolgreich zu führen, sind eine gute Qualität der Produkte, eine persönliche Beratung und ein aufmerksam gewählter Standort Vorraussetzung.

Wäscherei

Minimale Investition: 41.000€  In der heutigen Zeit, in der auch die meisten Frauen berufstätig sind und die Zeit immer kostbarer wird, gehen immer mehr Haushalte dazu über, ihre Wäsche in Wäschereien abzugeben und anschließend sauber und gebügelt abzuholen. Natürlich müssen sich die traditionellen Wäschereien, den heutigen Zeiten anpassen, aber wem dies gelingt, kann gutes Geld damit verdienen. Falls Sie mit dem Gedanken gespielt haben, sich in diesem Bereich selbstständig zu machen, so schauen Sie sich doch diesen Link an: https://www.lacoladaprimus.es/ .

Buchladen

Minimale Investition: 115.000€ Auch wenn nicht mehr ganz so viel gelesen wird wie schon einmal, so wird es doch immer Bücher geben, man muss sich als Eigentümer eines Buchladens nur verkaufen und an die neuen Zeiten anpassen zu wissen.

Computergeschäft

Minimale Investition: 26.000€Die immer besser werdenden Technologien im PC Bereich sorgen für immer neuere Innovationen und Produkte, die bei den Käufern großen Absatz finden.

Telemarketing

Minimale Investition: 494.000€Um eine Telemarketingunternehmen auf die Beine zu stellen bedarf es dreier Punkte, genügend finanziellen Rücklagen, Kenntnisse vom Markt und Fähigkeit.

Fotogeschäft

Minimale Investition: 72.000€ Eine weitere Möglichkeit, um erfolgreich ein neues Geschäft zu eröffnen ist ein Fotogeschäft.

Internet Consulting Beratungsfirma

Minimale Investition: 9.000€Mit einer nur geringen Investition verspricht diese Geschäftsidee schon kurzfristig hohe Rentabilität. Wenn Sie sich gut im Internetmarkt auskennen und sich dort selbstständig mache wollen, so werden Sie anfangs nicht viel investieren müssen und gleichzeitig viel gewinnen.

Aktivtourismus

Minimale Investition: 24.000€ Immer mehr Menschen wollen in ihrem Urlaub aktiv etwas unternehmen und nicht nur den ganzen Tag am Strand oder Pool liegen. Wenn Sie also eine innovative Idee haben, sollten Sie nicht damit zögern uns diese umsetzen.

Spanien ist noch zu teuer

Spaniens Baustellen

Verschärfte Lage

Verglichen mit Urlaubszielen wie Bulgarien, Nordafrika, Kroatien oder der Türkei, ist Spanien teuer. Laut Tourismusministerium kamen in den ersten drei Monaten 2012 nur knapp 217.000 Urlauber nach Mallorca, elf Prozent weniger als 2011. Ein Krisensymptom: Die Insel ist unsicherer geworden. Die Balearen waren 2011 die spanische Region mit der zweithöchsten Kriminalitätsrate, laut Innenministerium gab es 67 Delikte pro 1000 Einwohner – 13 Prozent mehr als im Vorjahr. „Der Abstand zwischen den sozialen Klassen ist enorm groß geworden“, sagt der Immobilienmakler Juan Antonio Rivera Hidalgo.

Die Arbeitslosenrate liegt hier mit 28 Prozent sogar über dem Landesdurchschnitt von knapp 25 Prozent. „Auch wenn die Zahl wohl so nicht stimmt, weil hier viele schwarzarbeiten, hat sich die Lage für viele so verschärft, dass wir immer mehr Notverkäufe von Wohnungen und Häusern beobachten“, sagt der Spanier.

Spanien Im Sport oben auf, in der Wirtschaft am Boden

Beim Sport erzielt Spanien durch Disziplin und Ehrgeiz derzeit Spitzenleistungen, in der Wirtschaft und Politik sind Beziehungen und Einflüsse jedoch immer noch mehr wert als Können.

Zu wenige Touristen

Nicht nur Immobilien verkaufen sich schlecht. Inzwischen werden auch die Verkäufer in den Luxusläden in Puerto Portals schon fast aufdringlich, weil Touristen immer seltener das Portemonnaie zücken. Schlagzeilen über Korruption, steigende Arbeitslosigkeit und die Immobilien- und Bankenkrise hätten auch viele Wohlhabende verschreckt, glaubt Feiko Westra, der in Puerto Portals Yachten verkauft. Sein Geschäft, das ähnlich wie der Immobilienmarkt auf den Balearen starke Preissteigerungen in den Jahren 1998 bis 2007 erlebte, läuft auch nur noch mäßig: „Wir haben viele von den Banken beschlagnahmte Objekte im Portfolio.“ Früher hätten sich die Leute an diesem Luxusstandort um Immobilien und Yachten gerissen.

Die Preise, das scheint angesichts der schwierigen Lage der spanischen Banken ziemlich sicher, werden weiter fallen. Die spanischen Banken sitzen auf 307 Milliarden Euro Immobilienkrediten, Darlehen von über 180 Milliarden Euro gelten laut spanischer Notenbank als problembehaftet.

Quelle:

WIWO

Denken Sie, dass die Coronakrise die gleichen Auswirkungen auf den Immobiliensektor haben wird wie die Krise im Jahr 2008?

Man  erinnert sich, die Immobilienpreise in Spanien fielen ca. um  bis zu 40 %, einige vereinzelte Objekte sogar mehr. Grund damals, die  Immobilienblase.

Dazu mehr Information im folgenden Artikel:

Die spanische Immobilienblase

In den 90er Jahren hatte Spanien einen starken Immobilienboom zu verzeichnen. Viele Spanier, aber auch Investoren aus dem Ausland legten, angelockt durch die niedrigen Zinsen, ihr Geld in spanischen Immobilien an. Der Immobilienmarkt mutierte zu einem profitablen Spekulationsgeschäft. Man tätigte immer neuere Investitionen, zog gigantische Bauprojekte hoch. An der Costa del Sol wurden zigtausende Wohnanlagen errichtet, sodass der gesamte Küstenstreifen von der Breite eines Kilometers zu 80 Prozent verbaut ist. Ramón Fernandéz Durán, Professor an der Universität Don Carlos III in Madrid und Mitglied von Ecologistas en Acción erzählt im Film Let’s Make Money* (siehe weiteren Artikel weiter unten folgend): “Man kann von einer gewaltigen Verstädterung, einem Zement-Tsunami sprechen, der die spanischen Küsten und Inseln überrollt.”

Profitabel, aber unbewohnt

Diese Wohnungen wurden hauptsächlich als Wertanlagen konzipiert, um eine Investitionskette auszulösen. Sie stehen größtenteils leer. Unternehmen, Banken und Immobiliengesellschaften konnten auf diese Weise einen jährlichen Profit von circa 20 Prozent lukrieren. Die Instandhaltung der jährlich 800.000 neu entstehenden und zugleich leeren Wohnungen übernahm der spanische Staat. Vor allem für große ausländische Investitionen wurden sogar in extrem dürren Gebieten hunderte von Siedlungen mit Golfplätzen erbaut, denn Immobilien mit Golfplatz sind viel mehr wert. Eine derartige künstliche Grünfläche verbraucht allerdings in etwa so viel Wasser wie eine Stadt mit 20.000 Bewohnern.

Warum kam es zur Immobilienblase?

Frühzeitig warnte die Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit, kurz OECD, in ihrem Jahresbericht, dass angesichts der binnen zehn Jahren stattgefundenen Preisverdopplung und sogar -verdreifachung, die Immobilien in Spanien um “rund 30 Prozent aufgebläht” waren. Daraufhin kam es zur Entstehung einer Immobilienblase: Kreditnehmer konnten sich aufgrund sinkender Zinsen mehr Immobilien bei gleichen Ausgaben leisten. Die vermehrte Nachfrage ließ die Immobilienpreise in die Höhe schnellen. Wenn zu diesem Zeitpunkt weder dafür zuständige Aufsichtsgremien eingreifen noch der Markt selbst mit steigenden Kreditkosten gegensteuert, kommt es zu einer Immobilienblase, wie es auch schon bis 2007 in den USA geschehen ist. Die Entwicklung nimmt dabei eine Eigendynamik an, die bei höherer Nachfrage auch stetig steigende Preise rechtfertigt. Ramón Fernandéz Durán resümiert: “Spanien ist eines der Länder der Welt, wo die Immobilienblase sich in den letzten fünf Jahren am intensivsten entwickelt hat.”

Nach dem Boom, der große Knall – die Konsequenzen

Als die Zinsen zu steigen begannen, platzte die Immobilienblase. Plötzlich sahen sich die Investoren einer beträchtlich gesunkenen Nachfrage gegenüber. Durch die Bankenkrise waren Kredite viel schwerer zu bekommen. Danach fielen in Spanien die Preise für Immobilien beinahe um 30 Prozent. APA zufolge gibt es für die rund 1 Million Wohnungen in Spanien keine Interessenten – das Aus für zahlreiche Maklerbüros und Immobilienunternehmen. Die Verschuldung spanischer Firmen soll nach Berechnungen der Bank of America inzwischen 106 Prozent des Bruttoinlandsproduktes erreicht haben. Die spanische Immobilienbranche steht mit circa 300 Milliarden Euro im Minus. Um fast die Hälfte ist der Branchenindex innerhalb eines Jahres abgestürzt.

Davon bleibt die gesamtwirtschaftliche Situation Spaniens nicht unberührt. Auch wenn die spanische Ökonomie im vorhergehenden Jahrzehnt um 3,8 Prozent im Jahr gewachsen war, brachte das Platzen der Immobilienblase sie in eine Schieflage. Ab diesem Zeitpunkt hatte nicht nur die Wirtschaftsleistung jährlich läppische 0,1 Prozent zugelegt, sondern auch die Nachfrage nach anderen Gütern wie neuen PKWs nachgelassen. Insbesondere die Bauwirtschaft, die vor der Krise in etwa ein Fünftel der Gesamtwirtschaftsleistung ausmachte, befindet sich in einem einschneidenden Wandlungsprozess: bis zu einer Million Arbeitsplätze sind bedroht, Massentlassungen und Pleiten gehören zur Tagesordnung dazu. Die Arbeitslosenquote lag im Juli 2008 bei elf Prozent – die höchste in der gesamten EU-Zone.

Quelle:

Geld. at

Let’s Make Money*

Die Dokumentation von Erwin Wagenhofer folgt dem Weg des allgemeinen Geldes, dorthin wo spanische Bauarbeiter, afrikanische Bauern oder indische Arbeiter das Geld des Westens vermehren, selbst aber bettelarm bleiben. Der Film featured gefeierte Fondsmanager, die das Kapital ihrer Klienten täglich aufs Neue anlegen sowie Unternehmer, die zu Gunsten ihrer Aktionäre ein fremdes Land ausbeuten, solange die Steuern und Löhne niedrig sind und die Umwelt Nebensache bleibt. Der Zuschauer erlebt die Gier und die damit verbundene Destruktivität, welche mit dem Geld der Bürger angerichtet wird.

Der Film gibt ebenfalls Einsicht in mehrere Ebenen des Finanzsystems und geht auf die Frage ein, warum es auf der Welt zu einer immensen Geldvermehrung gekommen ist. Es werden deren Konsequenzen für das Leben des Normalbürgers aufgezeigt. Tagtäglich werden mit Lichtgeschwindigkeit möglichst hoch verzinste Milliardenbeträge um den Globus transferiert. Let’s Make Money zeigt einige Zwischenstationen dieser Vermehrungsreise des Geldes auf, wie etwa Jersey, Schweiz oder London.

Weshalb ist die Kanalinsel das vermögendste Land Europas? Reiche und Konzerne nutzen Steueroasen, um Steuern zu sparen. Die Politik hat dies bislang nicht verhindert, obwohl die jeweiligen Regierungen die Spielregeln für das globale Geldsystem festsetzen. Seit den 70er Jahren unterstützten sie sogar den Geldfluss und schufen auf diese Weise die Basis für den Boom der internationalen Finanzindustrie mit ihren Zentren in Frankfurt, London oder New York. Dabei drehte sich alles lediglich um die Interessen von wenigen Einflussreichen und Mächtigen.

Nachdem die Regierungen vieler Entwicklungsländer durch hohe Verschuldung erpressbar geworden waren, konnten die Weltbank und der Internationale Währungsfonds ihnen eine Privatisierung von Baumwollfabriken, Stromerzeugern und Altersvorsorge aufoktroyieren. Dadurch entstehen wiederum neue Anlagemöglichkeit für Geld. Doch dieser “Ausverkauf” sozialer Errungenschaften wie Energieversorgung, Pensionswesen, Gesundheitswesen und öffentlicher Verkehr betrifft nicht nur die Länder der “dritten” Welt, sondern alle Staaten. Und genau das möchte der Film aufzeigen: Die Menschheit befindet sich in keiner Finanzkrise, sondern einer Gesellschaftskrise, die mit dem Geld der Bürger beeinflusst werden kann.

Quelle:

Geld.at

Spanien ist noch zu teuer

Spaniens Baustellen

„Interessiert am Kauf sind langjährige Mallorca-Kenner, vor allem sie investieren derzeit auf der Insel“, behauptet die Immobilienmaklerin Heidi Stadler von First Mallorca. Der Hauptsitz ihres Büros ist im reichen Südwesten der Insel. Noch gebe es auch Interessenten für Millionenobjekte, vor allem Käufer, die den gefallenen Euro-Wechselkurs nutzten – Norweger, Schweden, Schweizer und auch Osteuropäer. Die blonde Österreicherin strahlt zuversichtlich von den Werbeplakaten ihrer Firma, aber die Zeiten sind auch auf Mallorca nicht mehr zum Lachen.

Verschärfte Lage

Verglichen mit Urlaubszielen wie Bulgarien, Nordafrika, Kroatien oder der Türkei, ist Spanien teuer. Laut Tourismusministerium kamen in den ersten drei Monaten 2012 nur knapp 217.000 Urlauber nach Mallorca, elf Prozent weniger als 2011. Ein Krisensymptom: Die Insel ist unsicherer geworden. Die Balearen waren 2011 die spanische Region mit der zweithöchsten Kriminalitätsrate, laut Innenministerium gab es 67 Delikte pro 1000 Einwohner – 13 Prozent mehr als im Vorjahr. „Der Abstand zwischen den sozialen Klassen ist enorm groß geworden“, sagt der Immobilienmakler Juan Antonio Rivera Hidalgo.

Die Arbeitslosenrate liegt hier mit 28 Prozent sogar über dem Landesdurchschnitt von knapp 25 Prozent. „Auch wenn die Zahl wohl so nicht stimmt, weil hier viele schwarzarbeiten, hat sich die Lage für viele so verschärft, dass wir immer mehr Notverkäufe von Wohnungen und Häusern beobachten“, sagt der Spanier.

Zu wenige Touristen

Nicht nur Immobilien verkaufen sich schlecht. Inzwischen werden auch die Verkäufer in den Luxusläden in Puerto Portals schon fast aufdringlich, weil Touristen immer seltener das Portemonnaie zücken. Schlagzeilen über Korruption, steigende Arbeitslosigkeit und die Immobilien- und Bankenkrise hätten auch viele Wohlhabende verschreckt, glaubt Feiko Westra, der in Puerto Portals Yachten verkauft. Sein Geschäft, das ähnlich wie der Immobilienmarkt auf den Balearen starke Preissteigerungen in den Jahren 1998 bis 2007 erlebte, läuft auch nur noch mäßig: „Wir haben viele von den Banken beschlagnahmte Objekte im Portfolio.“ Früher hätten sich die Leute an diesem Luxusstandort um Immobilien und Yachten gerissen.

Die Preise, das scheint angesichts der schwierigen Lage der spanischen Banken ziemlich sicher, werden weiter fallen. Die spanischen Banken sitzen auf 307 Milliarden Euro Immobilienkrediten, Darlehen von über 180 Milliarden Euro gelten laut spanischer Notenbank als problembehaftet.

Quelle:

WIWO

Anstieg des Euribors – Immobilienkrise in Spanien?
Tuesday, 04. September 2007


 Erneute Erhoehung des EURIBORs.


Der Euribor (Zinssatz für Termingelder in Euro im Interbankengeschäft) ist derzeit an einen Hoechststand der letzten sieben Jahren geraten, am 23.08.07 stieg er auf atemberaubende 4,791% an. Man muss bis ins Jahr 2000 zurückgehen, um einen höheren, als den aktuellen Prozentsatz zu finden. Der gestrige Anstieg, um 0,077 Punkte, ist seit 2005 der größte an einem Tag registrierte Anstieg.Eine wichtige Rolle spielen hier mit Sicherheit die Finanzwirbelstürme aus den USA, die einen Liquiditätsengpass im Interbankengeschäft zur Folge hatten. 
Die erneute Erhöhung des Euribor ist vor allem für die spanischen Familien ein starker Schlag, da diese bereits über 40% ihres Einkommens  für ihre Wohnstätte ausgeben. Am schwersten betroffen, sind  diejenigen, die ihre Hypothek ab 2004 und 2005 abgeschlossen haben, da sie sich mit einer größeren Summe  und für längere Zeit verschuldet haben. Hierbei muss man wissen, dass die Mehrzahl der spanischen Haushalte eine Hypothek, mit einem variablen Zinssatz hat. Dies war noch vor einigen Jahren in den „niedrig-zins- Zeiten“ günstig, hat sich nun aber zu einem großen Nachteil gewandelt, da die monatliche Zinszahlungen extrem angestiegen sind. Momentan bedeutet der starke Anstieg des Euribors eine durchschnittliche Erhöhung der jährlichen Hypothek um 1.080€, also mehr als 90€ pro Monat.Grund der erneuten Erhöhung ist sicherlich die Intention der EZB die Währungsstabilität in der Eurozone zu gewährleisten.
Spanien befürchtet nun eine Immobilienkrise.  Momentan verzeichnet der an stark steigende Immobilienpreise gewöhnte spanische Immobilienmarkt nur sehr  geringeren Wertsteigerungen und vielerorts sogar Verluste. 
Sollte sich dieser Zustand nun auch weiterhin so ausbreiten, z.B. durch Konkurs privater Haushalte, Zwangsversteigerungen , so kann man sich die schweren Auswirkungen ausmalen, wie z.B. steigende Arbeitslosigkeit, sinkende Wachstumsraten …Die Spanier haben auch gerade deswegen so große Angst vor einer Immobilienkrise,  da das Land dem Bauboom, der Konstruktionsbranche, sein hohes Wirtschaftswachstum der letzten Jahre verdankt.
Weitere Folgen der befürchteten Immobilienkrise wären zum anderen, dass die Schuldner die Wohnungen abbezahlen müssten, die sie zu viel höheren Preisen erworben haben. Auch die Banken würden Verluste machen, da sie bei Zwangsversteigerungen Geld verlieren. 

Ein weiteres Risiko das der spanische Immobilienmarkt momentan noch mit sich bringt, ist dass, auch wenn es in Spanien eigentlich keine Risikohypotheken gibt, so wie in den USA, so vergeben die Banken doch seit einigen Jahren immer wieder Kredite, die ein großes Risiko bergen. So finanzieren z.B. viele Banken Wohnungen ohne Anzahlung (Die Hypothek beträgt in manchen Fällen mehr als 100 % des Objektwertes) , und nehmen selbst Bescheinigungen über Schwarzeinkünfte als Lohnabrechnung an, die sie dann bei der Risikoberechnung als Ergänzung akzeptieren. 

Wären die schon erwähnten Fakten nicht schon negativ genug, so kommt nun auch noch dazu, dass die Verschuldungsrate Spaniens in den letzten Jahren die 100% überschreitet, im vergangen Jahr lag sie bei 115% (ein Anstieg um immerhin 44,3% seit 2000).Die durchschnittliche jährliche Verschuldung einer Familie ist im Zeitraum vom Jahr 2000 bis 2006 auf 16% angestiegen. Weitere Zahlen zeigen, dass das Nettovermögen der spanischen Familien von  146% im Jahr 2000 auf  127,8% im Jahr 2006 gefallen ist. Momentan geben 57% der spanischen Haushalte zu, Schwierigkeiten zu haben, ohne finanzielle Probleme  an das Ende des Monats zu gelangen.
Egal, wo nun genau die Auslöser oder „Schuldigen“ des starken Anstiegs des Euribors liegen, viele Spanier wissen nur, dass sehr wahrscheinlich zukünftig weniger schöne Zeiten auf sie und ihren Geldbeutel hinzukommen werden.

Links: 

http://www.capital.es/index.php?option=com_content&task=view&id=1568&Itemid=1

http://www.capital.es/index.php?option=com_content&task=view&id=1563&Itemid=1

 El Pais – spanische Tageszeitung  29.10.07 – „Bauwut in Spanien soll gbremst werden“
 

In den letzten Tagen ist bekannt geworden, dass die spanische Regierung gegen den „wilden Städtebau“ an den Küstenlinien Spaniens vorzugehen plant.
Der Regierungsplan sieht anscheinend vor, 776 km der bebauten Küstenlinie zurückgewinnen.
Seit dem Jahr 1988 besteht in Spanien das „ley de costas“, das Küstengesetz, das aussagt, dass jeder Strand öffentlich ist und das eine unbebaute Zone von mindestens 106 m bestehen muss, so dass jeder den Strand erreichen kann. Innerhalb dieser Zone dürfen nur Sportplätze und Ackerland installiert werden. Für einige spezielle Häuser, die schon vor 1988 errichtet wurden, die vom Gesetzgeber eine Konzession bis zum Jahr 2018 bekommen haben, gilt momentan noch eine Ausnahme.
In dieser Schutzzone werden aber trotz des Küstengesetzes beinah seit dem 20 jährigen Bestehen des Gesetzes, durchgehend neue Hotelkomplexe und Ähnliches konstruiert.
 Dies will sich das spanische Umweltamt nicht mehr weiter bieten lassen und will nun endlich etwas unternehmen.
Am nächsten Mittwoch wird die Regierung den autonomen Gemeinschaften Spaniens einen Pakt (Estrategias para la sostenibilidad de la costa) vorschlagen, der nicht nur etwas gegen den wilden Städtebau unternehmen soll, sondern auch zum Abbruch der Hotels, Häuser, ect. führen soll, um so die angeschlagene Küste wieder regenerieren zu können.
Die Regierung ist davon überzeugt, dass dieser Plan, auch wenn sicherlich einige Spanier sehr verärgert darüber sein werden, doch zum Allgemeinwohl beitragen wird.
Der Pakt der Regierung betrifft momentan nur das Mittelmeer, die Balearen, die Kanaren, Cadiz und Huelga. Kantabrien wird noch nicht berücksichtigt, da dieser Landstrich noch nicht so sehr urbanisiert ist.
Für die nächsten Jahre ist nun geplant, auf einer Strecke von 776.972km mediterraner und kanarischer Küste, Konzessionen loszukaufen, dass heißt den Eigentümern, der vor 1988 erbauten Gebäude, ihre noch bis 2018 geltenden „Wohnerlaubnisse“ abzukaufen und die Gebäude abreißen zu können.
Wichtig, um den erfolgreichen Ausgang des Regierungsplanes versichern zu können, ist die Zusammenarbeit zwischen den Stadträten (ayuntamientos) und den Gemeinschaften (comunidades), denn das Ministerium besitzt nur über die ersten Meter der Küste Entscheidungsbefugnis. Das Ministerium beabsichtigt somit, dass die Stadträte sich um die Eigentümer kümmern, die ihre Grundstücke etwas weiter entfernt von der Küste besitzen.
Den Plan umzusetzen wird an die fünf Milliarden Euro kosten.
 

Die Betongrenze im Mittelmeerraum ist inzwischen schon soweit fortgeschritten, dass 36% städtischer/bebauter Boden (suelo urbano) sind und weitere 11% sind erschließbar.
Das will soviel heißen, das etwa 1000km der vordersten Strandreihe im mediterranen und kanarischen Raum schon bebaut sind oder auf dem besten Wege dorthin sind.
Andererseits muss man auch die 32% unter Schutz stehender ersten Küstenlinie nennen, was aber wiederum nicht heißen soll, dass 100m Meter weiter dahinter nicht gebaut werden darf und wird; um die 23% der ersten Küstenlinie sind unbebaubar.
 

Das Umweltamt plant nun einen 782km langen naturellen Weg entlang der Küste zu erschaffen, so dass man die Küste zu Fuß oder mit dem Fahrrad abfahren kann.
Ein weiterer Punkt, den der Plan im Auge behält, ist die Anhebung des Meeresspiegels, auf Grund der Erderwärmung. So heißt es, dass bis 2050, die Strände um gemittelte 15m zurückweichen werden. Deswegen ist es wichtig, sich jetzt schon Gedanken zu diesem Thema zu machen. Der Regenerierungsplan sieht also nun also vor, Spaniens Dünen wieder zu regenerieren und Bauprojekte, die diesem im Weg stehen, zu entfernen.
An der Küste Teneriffas wurden bereits im Oktober vergangenen Jahres 418 Häuser schlechter Qualität abgerissen, die 2191m der Küste in Anspruch nahmen. Auch wenn dies eigentlich im Einverständnis der Eigentümer geschah, so demonstrierten diese doch und die Abrissarbeiten mussten von der Polizei überwacht werden.
Seit dem Jahr 2004 hat das Umweltministerium weitere 337 Gebäude abreißen lassen, dabei handelte es sich meistens um kleine Fisherhäuser oder ähnliches, nur in Ausnahmefällen waren bis jetzt große Gebäude davon betroffen.
Auch die Küstengebiete Mallorcas sollen zukünftig regeneriert werden, es handelt dabei sich speziell um einen Küstenabschnitt von 3km Länge, der von einer Gruppe Millionäre „privatisiert“ wurde.
Weiterhin sieht das Ministerium die 100%ige Abgrenzungen zwischen öffentlichen und privaten Küstenabschnitten vor. Diese „Formalität“ ist in der Theorie zwar einfach zu regeln, kann aber in der Praxis einige Jahre in Anspruch nehmen.
Eigentlich sollten schon 1993 alle Abgrenzungen abgeschlossen sein, aber bis zum heutigen Tage müssen noch 20%, rund 2000km der Küste diesen Instanzenweg gehen, das Ministerium geht davon aus, das die Abgrenzungen 2008 abgeschlossen werden sein.
Das dritte Standbein der Küstenpolitik ist der Ankauf von Grundstücken, die Regierung hat 32 Finka`s auf 105.854.789€ geschätzt, falls sie es nun auch noch schaffen sollten, all diese Häuser zu kaufen, wäre das ein regelrechtes Schnäppchen.
Vergangene Woche gab die Regierung bereits den Kauf der Insel Salvora und der kleineren Inseln Noro und Vionta bekannt, die nun der Allgemeinheit zugänglich sind. Die Investitionen betrugen hierbei 8,5 Millionen €.

Hauskauf in der Krise: Darum lohnt sich eine Immobilie auf Mallorca

13.01.2021 15:30

Jahrelang kannten die Immobilienpreise auf der Mittelmeerinsel Mallorca nur den Aufwärtstrend nach oben. Dann wiederum kam die Corona-Pandemie – und mit ihr Preise, von denen viele Kaufinteressierte vorher nicht einmal zu träumen wagten.

Im begehrten, historischen Zentrum von Palma wurden zuletzt gar Mietwohnungen zum Schnäppchenpreis von 750 Euro monatlich angeboten. Doch auch als kurzentschlossener Käufer profitiert Ihr von der veränderten Lage am Immobilienmarkt.

Ob Geschäfts- oder Wohnobjekt: Für Euch könnte die Devise lauten, angesichts der aktuellen Situation hochwertiges Immobilieneigentum auf Mallorca zu erwerben.

Corona-bedingt gerieten viele Gewerbe in eine finanzielle Notlage, einige mussten schließen. Gewerbliche Immobilien auf Mallorca sind deshalb aktuell günstig auf dem Markt – um bis zu 15 bis 20 Prozent preiswerter als im Vorjahr. Manche Eigentümer, die lastenfreie Immobilien ihr Eigen nennen, wollen allerdings die weitere Entwicklung bis zum Frühjahr 2021 abwarten.  

© pixabay.com © photoalbert (CC0 Creative Commons)

Womit am Immobilienmarkt zu rechnen ist

Weltweit sorgt die Corona-Krise für Unsicherheiten am Wirtschaftsmarkt. So stellt der zentrale Immobilienausschuss in einem Herbstgutachten ein drohendes Sterben der Innenstädte fest.

Auch die Hotelbranche würde sich frühestens bis 2024 von den pandemiebedingten Umsatzeinbußen erholen. Der Wohnimmobilienmarkt in Deutschland würde hingegen stabil bleiben. Wenngleich die Corona-Pandemie in Deutschland vorerst geringe Auswirkungen auf die Immobilienwirtschaft hat, ist

die Lage auf Mallorca anders zu bewerten:

Kaufverträge machen rund 43 Prozent des Gesamtumsatzes ausländischer Investoren aus. Zweit- und Ferienwohnsitze sind nach wie vor besonders begehrt.  © pixabay.com © tumisu (CC0 Creative Commons)

Ein interessanter Aspekt ist die gleichzeitig die zunehmende Nachfrage nach exklusiven Luxusimmobilien auf der Sonneninsel Mallorca. Renommierte Immobilienmakler auf Mallorca verzeichneten im Sommer 2020 eine um bis zu 110 Prozent gestiegene Nachfrage. Eine Erklärung für diese Diskrepanz sehen viele Marktbeobachter in der Natur der Krise.

Dadurch, dass viele Staaten derzeit hohe Summen für Hilfsgelder ausgeben, setzen Investoren auf andere „Währungen“. Wohlhabende Käufer setzen stattdessen auf Vermögenswerte in Form von hochpreisigen Luxus-Immobilien. Dennoch gestaltet sich der Kaufprozess nicht so wie in vorhergehenden Jahren. Auch hier ist die Corona-Pandemie ursächlich für Veränderungen.

Wie Corona den Hauskauf verändert

Infolge der Pandemie ändern sich altbekannte Abläufe beim Häuserkauf und -verkauf immens. Da etliche Länder zeitweise ihre Grenzen geschlossen haben, mussten Käufer und Verkäufer zwischenzeitlich Online-Besichtigungen durchführen. Für Kunden, die auf Mallorca ihre Wunschimmobilie besichtigen, gilt das allgemeine Abstandsgebot und die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Insgesamt zeichneten sich vielerorts erhebliche Einschränkungen oder Verzögerungen im Ablauf ab.

Auch wenn die Videotelefonate größtenteils unkompliziert verlaufen, vergrößern sie den organisatorischen Aufwand. Mallorca-Immobilienmakler müssen sowohl mehr Zeit einplanen, als auch die stetig wechselnden Reisebeschränkungen beachten. Auch für Kaufinteressenten stellen die aktualisierten Reisebestimmungen vielerorts ein Hindernis dar, da sie einen persönlichen Vertragsabschluss vor Ort erschweren.

Quelle:

TAG 24

Ein Blick zurück in die Vergangeheit

Wirtschaftsentwicklung in der Comunidad Valencia. „Nur gemäßigter Erfolg im Jahr 2006“  Nach Schätzungen der INE erreichte das regionale Bruttoinlandsprodukt Valencias im vergangenen Jahr eine Wachstumsrate von 4%, das sind immerhin neun Zehntel mehr als noch im Jahr davor.

Aus Sicht des Angebots, ist vor allen Dingen der Industriesektor zu betonen, der nach einigen Jahren der Stagnation, eine Reaktivierung vorzeigt.Auch der Bausektor zeigt einen neuen Anlauf an Wachstum an, Grund dafür sind hauptsächlich die Kontinuität an neuen öffentlichen Bauwerken.

Was den Servicesektor betrifft, der immerhin mehr als 60% des BIP ausmacht, so sind die ihm zugehörigen Aktivitäten mit einem Rhythmus von 3,9% gewachsen, also mehr als der spanische Durchschnitt.

Auch wenn dies nun alles sehr positiv klingen mag, so gibt doch nun auch einige weniger positive Dinge zu nennen.

So befinden sich auch weiterhin einige Branchen, wie die Valencianische Textil-, Konfektions- und Schuhbranche in Problemsituationen.

Aus Sicht der Nachfrage, so hat diese 2006 eine hohe Wachstumsrate vorweisen können.Der Verlust an valencianischer Kaufkraft kann man erstens der Verschuldung vieler Familien und der Anstieg der Zinsen zuschreiben.

2006 hat sich der Anstieg der Preise in der Hotellerie und auf dem Wohnungsmarkt wieder beschleunigt.

„Made in CV“ Im vergangenen Jahr hat der Verkauf an valencianischen Produkten im Ausland auf 7,04% (18,151 Millionen Euro)zugenommen.

Obwohl dieser Wert unterhalb des spanischen Durchschnittes liegt, kann man trotzdem eine deutliche Verbesserung in Hinsicht auf 2005 erkennen.

Valencia exportierte im vergangenen Jahr Güter im Wert von 10.199 Millionen € und erwarb im Ausland Güter im Wert von 19.770 Millionen €.Somit hat Valencia zum zweiten Mal in Folge, mehr im- als exportiert.

Seit dem Jahr 1995 zeigen die Exportzahlen immer gemittelt einen Wert von 25% an, was die Orientierung ins Ausland beweißt.In den letzten Jahren hat sich das Gewicht der valencianischen Exporte im Gesamtbild mit Spanien reduziert bis auf 10,9% (2006), da immer mehr Unternehmen aus anderen Regionen Spaniens den internationalen Markt aufgesucht.

Trotz dessen war Valencia 2006 nach Catalunien die Region mit den höchsten Exportzahlen.In den letzten Jahren hat sich die Kompetenz auf den Exportmärkten intensiviert, vor allem mit dem Beitritt von Ländern, die ihren Vorteile in der Fülle an natürlichen Resourcen und/oder an Arbeitskraft besitzen,wie z.B. China.

Der valencianische Markt besteht hauptsächlich aus kleinen Firmen mit häufig weniger als 10Mitarbeitern, deswegen haben es diese Betriebe besonders schwer sich auf ausländischen Märkten zu behaupten.

Die neue Kompetenz aus anderen Ländern macht es besonders einigen speziellen Sektoren aus Valencia schwer, so hat die Exporte von Schuhen stark abgenommen, gleichzeitig hat der Import dieser stark zugenommen.

Zudem hat seit 1995 die Exporte  valencianischer Produkte nach Deutschland, Frankreich und Italien von 42,5% auf 34,4% im Jahr 2006 abgenommen.

Bei der Suche nach neuen Märkten, haben die Exporte besonders in Ost-Europa stark zugenommen, angeführt von Russland, OPEP Ländern und England.

Probleme bestehen momentan (noch) beim Export in bestimmt Länder, so wie die USA, Japan, Lateinamerika, da die Ausfuhrregeln dort strenger sind.

Valencias SchwächeEin Schwachpunkt Valencias ist, das die regionale Wirtschaft noch sehr an seiner Konkurrenzfähigkeit arbeiten muss.

Die wichtigsten Produktionssysteme der Region sind die Ernährungsbranche, die einen starken und wettbewerbsfähigen Absatz vorzeigt, gefolgt von der Konstruktionsbranche und den öffentlichen Bauarbeiten, die ein sehr dynamisches System darstellen.

Letztendlich wäre dann noch die Automobilbranche zu nennen.

Auch wenn Valencias Wirtschaft im großen und ganzen seine Wettbewerbsfähigkeit noch ausbauen muss, so existieren doch einige dynamische Betriebe, die nach außen geöffnet sind und zudem großes Potenzial besitzen sich positiv weiter zu entwickeln, wenn sie nur zukünftig dem Mehrwert ihrer Produkte eine größere Bedeutung zuschreiben.

Das heißt, mehr Wert, vor allem auf die Unternehmensbereiche, zu legen, in deren Arbeitsabläufen Innovationen stark unterstützt werden, aber gleichzeitig auch auf das Produkt, die Bindung zum Kunden, die Entwicklung des Personals, ect.

Der spanische Arbeitgeberverband spricht von einem grossen Wandel in der Wirtschaft und das Teil dieser, die Innovation, eine grosse Herrausforderung für die valencianische Wirtschaft sein wird.

Die CIERVAL hält eine substantielle Steigerung der Investitionen in I+D+i, für die beste Möglichkeit, um mehr Technologie und Innovation in den valencianischen Industriesektor einfließen zu lassen.

Der valencianische Textil- Konfektionssektor stellt eines der Hauptstandbeine der valencianischen Industrie dar und um mit den asiatischen Märkten, die von der Liberalisierung des Welthandels profitieren, mithalten zu können, wurde ein Plan erstellt um mit der Konkurrenz Stirn bieten zu können.

Dieser Plan umfasst eine Mischung aus verschiedenen Maßnahmen, Impulsen und Hilfen für den Sektor.Auch für die Keramikindustrie, wurde ein Plan erstellt, der insgesamt 14 konkrete Handlungen umfasst und für dessen Umsetzung, in den nächsten drei Jahren, rund 13 Millionen Euro investiert werden sollen. 

Quelle: el boletin de empresas valencia 2006

Arbeitssuche in Spanien

Hier einige spanischen Internetseiten, auf denen Stellenangebote in Spanien zu finden sind.

INFOEMPLEO.ES

INFOJOBS.NET

MONSTER.ES

TRABAJOS.COM

TRABAJO.ORG

JOOBLE.COM

WHATJOBS.COM

ACENTURE

Unternehmen:

INDITEX

NESTLE

PANDA SOFTWARE

SOL MELIA

IBM



Arbeitslosigkeit

Arbeitslosigkeit für Spanien steigt auf 16,1 Prozent – doch das wahre Ausmaß der Krise zeigt diese Zahl noch nicht

Der spanische Jobmarkt braucht dringend eine Reform – auch um Gelder aus dem EU-Wiederaufbaufonds zu erhalten. Doch in der Koalition gibt es Streit über den richtigen Weg.

Madrid Auf den ersten Blick klingen die Zahlen dramatisch: Ende 2020 waren 16,1 Prozent der Spanier arbeitslos. Doch für spanische Verhältnisse ist das nach einem Jahr Coronakrise eine vergleichsweise gute Zahl: Schließlich lag die Arbeitslosigkeit schon vor dem Ausbruch der Pandemie bei 13,9 Prozent – obwohl die spanische Wirtschaft zuvor mehrere Jahre lang stark gewachsen war.

Die viertgrößte Volkswirtschaft der EU führt seit Jahren hinter Griechenland die Arbeitslosenstatistik in der EU an. Ein Viertel aller Verträge ist nur zeitlich befristet, und viele Beschäftigte können von ihrem Gehalt noch nicht einmal eine eigene Wohnung finanzieren.

Wenn im Mai die Kurzarbeit endet, wird das wahre Ausmaß der Coronakrise am spanischen Arbeitsmarkt schnell sichtbar werden. Derzeit sind noch rund 750.000 Spanier in Kurzarbeit, während es 3,7 Millionen Arbeitslose gibt. Wenn Spanien die heftige dritte Viruswelle nicht bald in den Griff bekommt und die Impfungen sich weiter verzögern, droht vielen der heutigen Kurzarbeiter die Arbeitslosigkeit.

Die Regierung hat das Problem zwar erkannt – die Koalition aus Sozialisten und Linkspopulisten streitet aber über die richtige Lösung. Setzt sich die linkspopulistische Arbeitsministerin Yolanda Díaz durch, wäre das aus Sicht von Experten ein Rück- und kein Fortschritt.

Eine Reform des Arbeitsmarktes ist eine der wichtigsten Herausforderungen für die spanischen Regierung. Die EU-Kommission hat Anpassungen dort immer wieder empfohlen. Jetzt sind sie eine der Voraussetzungen dafür, dass Spanien die Gelder aus dem Europäischen Wiederaufbaufonds erhält. Die sind daran gebunden, dass die EU-Mitglieder Strukturreformen anpacken. Doch gerade bei dem so wichtigen Jobmarkt in Spanien hakt es.

Streit gibt es vor allem bei der Frage, inwieweit die letzte große Reform des Arbeitsmarktes aus dem Jahr 2012 nachgebessert werden soll. Die damalige konservative Regierung hatte sie in der letzten Wirtschaftskrise verabschiedet.

Ökonomen und EU-Kommission loben sie, weil sie den Unternehmen mehr Flexibilität geboten und so geholfen hat, Entlassungen zu verhindern. Sie hat allerdings auch dafür gesorgt, dass die Gehälter deutlich gesunken sind. „Die Reform hat zu Exzessen geführt, bei denen man nun nachbessern muss“, sagt Marcel Jansen von der Autonomen Universität Madrid.

Arbeitsministerin Díaz will sie komplett rückgängig machen. Dagegen wehrt sich die parteilose Wirtschaftsministerin Nadia Calviño. Sie hat vor einigen Tagen in Brüssel einen Reformvorschlag für den Arbeitsmarkt vorgelegt, der jedoch noch sehr allgemein ist. Die Details sollen zuerst mit den Tarifpartnern besprochen werden.

Was die Regierung ihnen genau vorschlägt, will das Wirtschaftsministerium erläutern. Nur so viel: Eine Rückkehr zum Primat der Tarifverträge liege „derzeit nicht auf dem Tisch“. Genau das hatte die Regierung vor gut einem Jahr in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart. Sie wollte „die schädlichsten Punkte“ der Arbeitsmarktreform von 2012 rückgängig machen.

Die Reform hatte den Firmen die Möglichkeit eingeräumt, Arbeitszeiten und Arbeitsumfang mit dem Betriebsrat zu vereinbaren, ohne sich an den geltenden Tarifvertrag zu halten. Unternehmen, die in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, können seitdem unilateral die Gehälter senken.

Ohne Strukturreformen fließt kein Geld aus Brüssel

„Vor der Reform 2012 gehörte der spanische Arbeitsmarkt zu den rigidesten in Europa“, sagt Experte Jansen. „Ich glaube nicht, dass die übrigen Europäer mitten in der Krise einen Rückschritt dahin verstehen würden.“ Er plädiert für deutlich kleinere Anpassungen wie die Verhandlungen mit den Betriebsräten über Gehälter statt unilateraler Senkungen.

Auch der Arbeitgeberverband CEOE erklärt, gerade in den aktuell unsicheren Zeiten bräuchten die Unternehmen Flexibilität. Deshalb werte man alles, was die Starrheit am Arbeitsmarkt erhöhe, als Fehler.

Andere Aspekte der geplanten Änderungen sind dagegen weniger problematisch. So will die spanische Regierung mehr Anreize zu unbefristeten Verträgen bieten. Die vielen zeitlich befristeten Verträge sind ein wichtiger Grund dafür, dass der spanische Arbeitsmarkt so volatil ist.

Zudem soll das Outsourcing von Arbeiten reformiert werden, das oft mit Billiglöhnen einhergeht. Auch das System der Jobvermittlung durch die Arbeitsämter – bisher äußert ineffizient – soll modernisiert und die Kurzarbeit als dauerhaftes Instrument eingeführt werden.

„Diese Vorschläge sind sehr positiv“, sagt Gayle Allard, Arbeitsmarktexpertin der spanischen Business School IE. „Spanien muss sie nur auch wirklich umsetzen. Es ist sehr gut, dass Europa das nun überwacht.“

Quelle:

Handelsblatt

54/2021–30. April 2021

März  2021 Arbeitslosenquote im Euroraum bei 8,1 %

In der Eubei 7,3 % Im März 2021 lag die  saisonbereinigte  Arbeitslosenquote  im Euroraumbei 8,1%, ein  Rückgang  von  8,2% im Vergleich zu Februar 2021 und ein Anstieg von 7,1% gegenüber März 2020. Die Arbeitslosenquote in der EU lag im März 2021 bei  7,3 %, ebenfalls rückläufig  von  7,4% im  Vergleich  zu Februar2021 und ein  Anstiegvon  6,4% gegenüber März 2020.Diese  Daten  werden  von  Eurostat,  dem  statistischen  Amt  der  Europäischen  Union, veröffentlicht. Gemäß Schätzungen von Eurostat waren im März 2021 in der EU 15,520 Millionen Männer und Frauen arbeitslos, davon 13,166 Millionen  im Euroraum. Gegenüber Februar 2021, sank die Zahl  der arbeitslosen Personen in  der EUum 237000 und im Euroraum um 209000. Gegenüber März 2020, stieg die Zahl der arbeitslosen Personen in der EU um 2,019 Millionen und um 1,614 Millionen im Euroraum.

Jugendarbeitslosigkeit

Im März 2021 waren   in   der EU 2,951 Millionen   Personen   im   Alter   unter   25   Jahren   arbeitslos,   davon 2,373 Millionen im Euroraum. Die Jugendarbeitslosenquote lag im März 2021 bei 17,1 % in der EU und bei 17,2% im Euroraum gegenüber 17,2 % bzw. 17,3 % im Vormonat. Im  Vergleich  zu Februar 2021, sank die Zahl  der arbeitslosen Jugendlichen in der EU um 14000 und um  17000 im Euroraum. ImVergleich zu März   die Jugendarbeitslosigkeit in der  EU um 319000 und um 208000 im Euroraum.

Arbeitslosigkeit nach Geschlecht

Im März 2021 lag die Arbeitslosenquote für  Frauen in der  EU bei  7,7 %, ein  Rückgang von  7,8 % im Vergleich  zu Februar 2021. Die Arbeitslosenquote für Männer in der EU lag im März 2021bei 7,0 %, ebenso rückläufig von 7,1 % gegenüber Februar 2021. Die  Arbeitslosenquote für Frauen sank von  8,7 % in Februar 2021  auf  8,5 % im März 2021 im Euroraum und für Männer von 7,8 % auf  7,7 %.

 Zusätzliche Arbeitsmarkindikatoren

Diese   Schätzungen   basieren   auf   der   weltweit   verwendeten   Standarddefinition   der   Arbeitslosigkeit   der   Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), die Arbeitslose als Personen definiert, die in den letzten vier Wochen aktiv nach Arbeit gesucht haben und  innerhalb  der  beiden  nächsten  Wochen  eine  Arbeit  beginnen  können. Der  COVID-19-Ausbruch  und  die  Maßnahmen  zu seiner  Bekämpfung haben  zu einem starken  Anstieg  der  Zahl  der  Anträge  auf  Arbeitslosenunterstützung in der gesamten  EU geführt. Gleichzeitig suchte ein erheblicher Teil derjenigen, die sich bei Arbeitsämtern angemeldet hatten, nicht mehr aktiv nach einem  Arbeitsplatzoder  war  nicht mehr verfügbar, zum  Beispiel,  weil sie  ihre  Kinder  betreuen mussten.  Dies  führt  zu Abweichungen  bei  der  Zahl  der  registrierten  Arbeitslosen  und  derjenigen,die  gemäß  der  Definition  der  ILO  als  arbeitslos eingestuft werden. Um die durch den COVID-19-Ausbruch ausgelöste beispiellose Arbeitsmarktsituation vollständig zu erfassen, werden die Daten zur Arbeitslosigkeit durch zusätzliche Indikatoren z.B.  zu der Zahl der unterbeschäftigtenTeilzeitkräfte, der Arbeitssuchenden, die  jedoch  nicht  unmittelbar  zur  Verfügung  stehen sowie der  Personen,  die  für  eine  Arbeit  zur  Verfügung  stehen,  aber  nicht danach suchen in der Veröffentlichung der Daten der Arbeitskräfteerhebung für das vierte Quartal 2020 ergänzt.  

Geografische Informationen

Zum Euroraum (ER19) gehören  Belgien,  Deutschland,  Estland,  Irland,  Griechenland,  Spanien,  Frankreich,  Italien,  Zypern, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, die Niederlande, Österreich, Portugal, Slowenien, die Slowakei und Finnland. Zur Europäischen Union (EU27) gehören  Belgien, Bulgarien, Tschechien, Dänemark, Deutschland, Estland, Irland, Griechenland, Spanien, Frankreich, Kroatien, Italien, Zypern, Lettland, Litauen, Luxemburg, Ungarn, Malta, die  Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Slowenien, die Slowakei, Finnland und Schweden.

Methoden und Definitionen

Eurostat   berechnet   harmonisierte   Arbeitslosenquoten   für   die   Mitgliedstaaten,   den   Euroraum   und   die   EU.   Diese Arbeitslosenquoten basieren auf Definitionen, die den Empfehlungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) entsprechen. Die Berechnung basiert auf der harmonisierten Arbeitskräfteerhebung (AKE) der Europäischen Union.Basierend auf der Definition der ILO definiert Eurostat Arbeitslose als Personen im Alter von 15 bis 74 Jahren, die-ohne Arbeit sind,-innerhalb der beiden nächsten Wochen eine Arbeit aufnehmen können-und während der vier vorhergehenden Wochen aktiv eine Arbeit gesucht haben.Die Arbeitslosenquoteist die Zahl der Arbeitslosen als prozentualer Anteil der Erwerbspersonen. Die  Serien  wurden saisonbereinigt unter  Verwendung  der  saisonalen  Faktoren  angepasst,  die  für  den  Zeitraum  bis einschließlich  Dezember  2019  geschätzt  wurden.  Diese  saisonalen  Faktoren  bleiben unverändert („kontrollierte gleichzeitige Anpassungsmethode“),  bis  die  Auswirkungen des  COVID-19-Ausbruchs  in  saisonale  Anpassungsmodelle  integriert  werden können. Erwerbspersonen sind  definiert  als  die  Summe  von  Erwerbstätigen  und  Arbeitslosen.  Die Arbeitslosenquoten  in  dieser Pressemitteilung basieren auf Daten über Beschäftigung und Arbeitslosigkeit von Personen im Alter von 15 bis 74 Jahren.Die Jugendarbeitslosenquotedrückt  die  Zahl  der  arbeitslosen  15-24-Jährigen  als  Anteil  der  Erwerbspersonender  gleichen Altersklasse  aus.  Folglich  zeigt  die  Jugendarbeitslosenquote  nicht  den  Prozentsatz  der  arbeitslosen  Personen  an  der Gesamtbevölkerung im Alter von 15-24 Jahren. Wenn für einen Mitgliedstaat keine Daten für den letzten Monat verfügbar sind, werden die EU-und ER-Aggregate anhand der jüngsten für diesen Mitgliedstaat verfügbaren Daten berechnet.

Länderspezifische Anmerkungen

Deutschland,  die  Niederlande,  Österreich,  Finnland,  Schweden  und  Island:  anstatt  der  unbeständigeren  saisonbereinigten Daten  wird  die  Trendkomponente  veröffentlicht.Für  Österreich  werden  die  Daten  für März 2021 anhand  früherer  Reihen  von Januar 2004 bis Dezember 2020 geschätzt. Dänemark,  Estland,  und Portugal:  anstatt  der  reinen  monatlichen  Indikatoren  werden  gleitende  3-Monatsdurchschnitte veröffentlicht. Italien und Portugal: die Daten sind bis einschließlich März 2021 vorläufig.

Deutschland: Aufgrund der Einführung eines neuen Systems integrierter Haushaltserhebungen, einschließlich der AKE, ist die monatliche Arbeitslosenquote für März 2021 eine Schätzung, die auf den in früheren Perioden verzeichneten Zahlen basiert und gleichzeitig aktuelle Entwicklungen berücksichtigt.

Revisionen und Zeitplan

Die  Daten  in  dieser  Pressemitteilung  unterliegen  Revisionen auf  Grund  von:  Aktualisierungen  der  saisonbereinigten  Reihen durch  das  Hinzufügen  neuer  monatlicher  Daten;  der  Einbeziehung  der  aktuellsten  AKE-Daten  in  das  Berechnungsverfahren; der Aktualisierung der Saisonbereinigungsmodelle mit vollständigen jährlichen Daten. Gegenüber   den  in  der Pressemitteilung 38/2021 vom 6. April 2021 veröffentlichten Arbeitslosenquoten, wurde die Arbeitslosenquote für Februar 2021 für  den  Euroraumvon  8,3 %  auf  8,2 % und für  die  EU von  7,5 %  auf  7,4 %  revidiert.  Die Quoten wurden für folgende Mitgliedstaaten um mehr als 0,1 Prozentpunkte (Pp.) nach unten revidiert:  Spanien (um 0,6Pp.), Estland (um 0,4 Pp.)und Malta (um 0,2Pp.).  Die Quoten wurden für folgende Mitgliedstaatenum mehr als 0,1 Prozentpunkte (Pp.) nach oben revidiert:  Bulgarien und Schweden (für beide um 0,2Pp.). Weitere Informationen Eurostat-Website,  Rubri kBeschäftigung und Arbeitslosigkeit Eurostat-Datenbank, Rubrik Beschäftigung, einschließlich nicht saisonbereinigter Daten und Trenddaten Eurostat, „Statistics Explained“-Artikel zur Arbeitslosigkeit und Jugendarbeitslosigkeit Eurostat, Metadaten über bereinigte Reihen zurArbeitslosigkeit; methodischer Hinweis zum COVID-19-Ausbruch Eurostat, Veröffentlichungskalender der Euro-Indikatoren Verhaltenskodex für Europäische Statistiken Eurostat-Pressestelle eurostat-pressoffice@ec.europa.eu

Quelle:

Europäische Kommision

Weiter Information:

EU labour market – quarterly statistics

Arbeitslosigkeit Spanien – Stand 2007 Im Monat August ist die Zahl an, im „Instituto Nacional de Empleo“ registrierten, Arbeitslosen um 57,958 Personen gestiegen, das bedeutet einen Anstieg von 2,9% im Hinblick auf den Monat Juli.Die Anzahl an Arbeitslosen liegt nun wieder bei über zwei Millionen (2.028.296), das sind immerhin 8,4% der aktiven Bevölkerung.

Man kann so in den letzten zwoelf Monaten einen Anstieg von 2,25% (44,619 Personen) der Arbeitslosenquote Spaniens verzeichnen. Mit 28.562 (+2,4%) kommen auf den Service Sektor momentan die meisten Arbeitslosen, gefolgt vom Bausektor mit einem Anstieg von 9,6% (22.088), die Arbeitslosenrate im Industriesektor stieg mit 4,1% (10.930) und in der Landwirtschaft wuchs die Zahl um 910 Arbeitslosen (+1,4%).

Was den Vergleich zwischen Männern und Frauen betrifft, so kann man sehen, das die Arbeitslosenrate bei beiden zugenommen hat, bei den Frauen um 1,1%, so dass die Anzahl nun bei 1.228.511 liegt. Bei den Männern hat die Rate stärker zugenommen, um 5,8%, so das die Anzahl der männlichen Arbeitslosen auf 799.785 gestiegen ist.Bei einem Altersvergleich sieht man, dass bei Rate bei den unter 25 jährigen im August um 2,6% zugenommen hat (5,797), bei den 25jaehrigen und älteren gab es einen Anstieg von 52,161 (2,9%).

Man sieht also, das besonders die weibliche Bevölkerung und junge Menschen, die eine erste Anstellung suchen, momentan stark von der Arbeitslosigkeit betroffen sind.Wenn man nun die einzelnen „Comunidades“ Spaniens betrachtet, so gibt es z.B. in Castilla und Leon 1.136 weniger Arbeitslose, als noch im vergangenen Monat.In den anderen Comunidades ist die Arbeitslosenrate leider angestiegen, vor allem in der Comunidad Valenciana (+13.084) und in Cataluña (+ 11.898).

Als einen der Hauptgründe für die Arbeitslosigkeit geben viele Wirtschaftler, die vielen temporären Arbeitsverträge an. Dies kann man sehr gut an den Zahlen von diesem Januar sehen, in dem von den 1.653.150 unterschriebenen Verträgen, 255.422 (15,4%) „undefiniert“ waren, 197,714 waren feste Verträge auf Vollzeit und 57.708 feste Verträge auf Teilzeit. Die restlichen 1.380.761 Verträge waren temporär.

http://www.consumer.es/web/es/economia_domestica

http://www.elcorreogallego.es/index.php?idMenu=22&idNoticia=205626 

Alle Angaben in den Beiträgen beruhen auf Erkenntnissen zum Zeitpunkt der Textverfassung. Für die Vollständigkeit und Richtigkeit, insbesondere wegen zwischenzeitlich eingetretener Veränderungen, übernehmen wir keine Gewähr. Sollten Sie auf eine Falschinformation aufmerksam werden, teilen Sie uns diese bitte mit. Wir werden dies umgehend berücksichtigen.

Firmengründung in Spanien

Firmengründungen in Spanien – Eigenschaften einer spanischen Firma :

Bei haftungsintensiven Tätigkeiten sollte man die Gründung einer spanischen Kapitalgesellschaft in Erwägung ziehen. Hier bieten sich die spanische S.L. oder die spanische S.A. an Sociedad con Responsabilidad Limitada

Hier mehr zur SL und Firmengruendung in Spanien.

Nachrichten Allgemein

Unternehmen müssen sich auf weitere politische Unruhen und Gewalt vorbereiten

Pressemitteilung | 24. März 2021 | München

Demonstrationen gegen die Corona-Schutzbestimmungen in Deutschland und Europa, „Black Lives Matter“-Proteste in den USA oder Brandanschläge auf Mobilfunktürme in Großbritannien: Betriebsstörungen, Beschädigungen und Umsatzeinbußen durch Krawalle, Proteste, Vandalismus oder andere Formen von zivilen Unruhen gehören heute zu den wichtigsten politischen Risiken für Unternehmen. Die anhaltenden Auswirkungen der Covid-19-Pandemie werden solche Aktivitäten wahrscheinlich weiter vorantreiben, so ein Fachbeitrag in der aktuellen Ausgabe des Global Risk Dialogue von Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS). Die Business-Continuity-Planung von Unternehmen muss sich proaktiv mit den Risiken politischer Gewalt auseinandersetzen, insbesondere in stark exponierten Branchen wie dem Einzelhandel.

„Glücklicherweise sind terroristische Großereignisse in den letzten fünf Jahren drastisch zurückgegangen. Die Anzahl, das Ausmaß und die Dauer von zivilen Unruhen und Protesten in den letzten zwei Jahren sind jedoch erschütternd, und wir haben gesehen, dass Unternehmen erhebliche Verluste dadurch erlitten haben“, sagt Björn Reusswig, Leiter der Abteilung Global Political Violence and Hostile Environment Solutions bei AGCS. „Zivile Unruhen haben stark zugenommen, angetrieben durch Proteste zu Themen, die von wirtschaftlicher Not bis hin zu Polizeibrutalität reichen und die Bürger auf der ganzen Welt betroffen haben. Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie verschlimmern die Situation – da kein Ende des wirtschaftlichen Abschwungs in Sicht ist, wird die Zahl der Proteste wahrscheinlich weiter steigen.”

Zivile Unruhen als zentrales Geschäftsrisiko

Unruhen, die Sachschäden, Betriebsunterbrechungen oder Umsatzeinbußen verursachen können, werden im aktuellen Umfeld zu einem immer bedeutenderen Risiko für Unternehmen, wie die Ergebnisse des Allianz Risk Barometers 2021 zeigen. In der jährlichen globalen Risikoumfrage kehrten „politische Risiken und Gewalt“ zum ersten Mal seit 2018 in die Top 10 der Risiken zurück. Dieser Risikotrend wird durch aktuelle Forschungsergebnisse unterstützt, die eine Zunahme der weltweiten Protestbewegungen in den nächsten zwei Jahren vorhersagen: Verisk Maplecroft, ein auf globale Risikoanalysen spezialisiertes Forschungsunternehmen, geht davon aus, dass 75 Länder bis Ende 2022 einen Anstieg der Proteste erleben werden. In mehr als 30 dieser Länder – vor allem in Europa und Amerika – wird es wahrscheinlich zu erheblichen Aktivitäten kommen. Politische Gewalt verursachte aber auch schon im Jahr 2020 erhebliche Versicherungsschäden. Zwar verliefen die Proteste, die im Frühjahr in 140 US-Städten nach dem Tod von George Floyd stattfanden, größtenteils friedlich. Brandstiftungen, Vandalismus und Plünderungen, die im Zusammenhang mit den Protesten standen, kosteten die Versicherungsbranche laut Axios jedoch mindestens 1 bis 2 Mrd. US-Dollar an Schäden.

 Unternehmen müssen nicht direkt Opfer von zivilen Unruhen sein, um finanzielle Verluste zu erleiden. Die Umsätze können leiden, wenn die Umgebung für längere Zeit abgesperrt wird oder während die (Verkehrs-)Infrastruktur repariert wird, um Kunden, Verkaufspersonal und Lieferanten den Wiedereintritt zu ermöglichen. So wurden beispielsweise während der „Gelbwesten“-Demonstrationen in Frankreich die Geschäfte entlang der Champs-Élysées in Paris geplündert und stark beschädigt, was die Kunden vertrieb. Nach nur wenigen Wochen der Demonstrationen meldete der französische Einzelhandelsverband, dass den Einzelhändlern landesweit 1,1 Milliarden Dollar an Umsatz entgangen sind.

Covid-19-Pandemie wird wahrscheinlich weitere Gewalt anheizen

Die Covid-19-Pandemie ist eine der Hauptursachen für den Anstieg der zivilen Unruhen, da sie sowohl die zugrunde liegenden, seit langem bestehenden Missstände vergrößert als auch in den Mittelpunkt gerückt hat. Die Pandemie hat sich negativ auf die politische Stabilität ausgewirkt, die Polarisierung verstärkt und Fragen der Gleichberechtigung, der Verschlechterung der Arbeitsbedingungen und der Bürgerrechte in den Vordergrund gerückt.

„Leider wird sich das Risiko von Unruhen und Gewalt aufgrund von Covid-19 wahrscheinlich verschärfen“, vermutet Björn Reusswig. „Die Maßnahmen, die die Regierungen zur Bekämpfung des Coronavirus ergriffen haben, hatten erhebliche sozioökonomische Auswirkungen, und die Frustration wächst in großen Teilen der Bevölkerung. Besonders deutlich sind die Verwerfungen in den USA, wo das soziale Sicherheitsnetz nicht so umfassend ist wie anderswo. Die Menschen sind besorgt. Arbeitsplatz, Gesundheit und Einkommenssicherheit sind gefährdet. In der Folge sind die Menschen eher bereit zu demonstrieren, daher ist es nicht verwunderlich, dass Demonstrationen gegen den Lockdown schnell gewalttätig werden können.“ 

Die Tatsache, dass die Pandemie in Teilen der Bevölkerung Verschwörungstheorien gedeihen ließ, bereitet laut Reusswig auch den Boden für künftige Turbulenzen – und in manchen Fällen sogar physische Schäden. Eine Theorie, die die 5G-Technologie grundlos mit dem Coronavirus in Verbindung bringt, führte im vergangenen Jahr zu einer Reihe von Brandanschlägen auf Mobilfunktürme in Großbritannien und anderen europäischen Ländern. 

Wachsender Bedarf an Business-Continuity-Planung

Für Unternehmen ist die Vorbereitung auf politische Gewaltrisiken ist entscheidend – insbesondere für exponierte Branchen wie den Einzelhandel. Während der zweitägigen „Black Lives Matter“-Demonstrationen Ende Mai in Chicago wurden fast alle Schaufenster auf der Michigan Avenue, zu der auch das Einkaufsviertel „Magnificent Mile“ gehört, beschädigt. Aber auch in Deutschland führten die Ausschreitungen während des G20-Gipfels in Hamburg im Juli 2017 laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zu Schäden von rund zwölf Millionen Euro. Etwa ein Drittel der Summe – rund vier Millionen Euro – entfiel auf beschädigte Autos, der Rest auf Schäden an Wohngebäuden und Geschäften.  

Unternehmen müssen angesichts dieser Entwicklungen ihre Business-Continuity-Planung (BCP) überprüfen. Normalerweise konzentrieren sich diese nur auf nationale Katastrophen, aber es gibt einen wachsenden Bedarf an Kontinuitätsplanungen, um politische Störungen und andere Arten von Unterbrechungen wie Cybervorfälle zu berücksichtigen. Es ist wichtig, definierte und getestete Verfahren zu haben – diese sollten sich auf Mitarbeiter und Kunden konzentrieren und allgemeine Kommunikations- und Social-Media-Pläne beinhalten. 

Unternehmen sollten auch ihre Versicherungspolicen überprüfen. Sachversicherungen können in einigen Fällen Ansprüche wegen politischer Gewalt abdecken, aber die Versicherer bieten über den Spezialmarkt für politische Gewalt auch spezielle Lösungen an, um die Auswirkungen von Streiks, Unruhen und zivilem Aufruhr zu mildern. „Früher wurde diese Deckung von Kunden als „nice to have“ und von Versicherern als „nichts, worüber man sich übermäßig Sorgen machen müsste“ betrachtet. Dies hat sich jedoch seit 2018 geändert, da sowohl die Häufigkeit als auch die Schwere dieser Ereignisse deutlich zugenommen haben. Wir sehen ein wachsendes Interesse und eine steigende Nachfrage nach Deckungen für politische Gewalt seitens der Unternehmen“, sagt Reusswig.

Quelle:

Allianz Abteilung Global Political Violence and Hostile Environment Solutions

AGCS ALLIANZ

Ein Jahr seit Beginn der Pandemie: 400.000 Arbeitsplätze zerstört und 900.000 Arbeitnehmer in Situation von ERTE*.

EL BOLETIN

Laut Asempleo erfolgte die Hauptanpassung der Beschäftigung im ersten Jahr der Pandemie im zweiten Quartal 2020: Zwischen März und Mai hörten mehr Menschen auf zu arbeiten als während der gesamten Krise von 2008-2013.

„Zwischen dem 11. März und dem 30. April haben 950.000 Menschen ihren Arbeitsplatz verloren, und weitere 3,4 Millionen Arbeitnehmer sind in eine ERTE-Situation geraten. In der letzten Wirtschaftskrise hat der spanische Arbeitsmarkt fünf Jahre gebraucht, um rund 3,1 Millionen Arbeitsplätze zu zerstören, und weitere sieben Jahre, um sie wiederherzustellen “, unterstreicht der Arbeitgeber privater Arbeitsagenturen.

Paradoxerweise weist der Bericht darauf hin, dass die Provinzen, die die meisten Arbeitsplätze zerstört haben, insbesondere im Zusammenhang mit dem Tourismus, die mit der niedrigsten Übersterblichkeit in den letzten zwölf Monaten sind.

In diesem Zusammenhang betont Asempleo, dass Maßnahmen zur Arbeitsflexibilität sowohl intern (Rückgriff auf ERTES, Telearbeit) als auch extern (Personalanpassungen durch Zeitarbeit) “grundlegend” waren.

So stieg die Telearbeitsmodalität in Spanien von 8,3% im Jahr 2019 auf 19,1% im zweiten Quartal 2020, während Ende April letzten Jahres mehr als 3,4 Millionen Arbeitnehmer in einem ERTE registriert waren. im Februar dieses Jahres bei rund 900.000 stehen.

“Das Eintreffen der Kälte und der zweiten und dritten Welle der Pandemie führte dazu, dass die von ERTE Betroffenen zwischen Oktober 2020 und Februar 2021 um rund 50% zunahmen und in einem Bereich zwischen 600.000 und 900.000 blieben”, erklärt Asempleo.

Die Erholung des BIP wird es nicht ermöglichen, die ERTE zu beenden

Der Präsident von Asempleo, Andreu Cruañas, hat betont, dass das Gleichgewicht dieser zwölfmonatigen Pandemie für den Arbeitsmarkt einen neuen Rückschlag bei der Überwindung der Probleme des spanischen Arbeitsmarktes darstellt.

“Obwohl die Aktivität von einem sehr schwachen Januar zu einem dynamischeren März von weniger auf mehr gestiegen ist, war das Quartal, das wir gerade beendet haben, für den Arbeitsmarkt negativ”, sagt Cruañas.

Seiner Meinung nach wird das zweite Quartal die Wiederaufnahme der Erholung der Wirtschaft dank der Beschleunigung der Impfrate markieren. Die Arbeitslosigkeit schätzt, dass bis Ende Juni 77% der spanischen Bevölkerung mindestens eine Dosis des Impfstoffs erhalten haben und 41% bereits den vollständigen Zeitplan haben werden.

“Mit diesen Zahlen kann der Beginn des Sommers mit einem Grad der Immunisierung zusammenfallen, der es ermöglicht, die Beschränkungen schrittweise zu lockern und näher an das Aktivitätsniveau vor der Pandemie heranzukommen”, sagt der Präsident von Asempleo.

Sie warnt jedoch davor, dass die Erholung des BIP die anstehenden Probleme auf dem Arbeitsmarkt “nicht plötzlich lösen” wird, beginnend mit der Rückresorption von Arbeitnehmern in ERTE, die sich auf die Sektoren konzentrieren, die am stärksten vom Tourismus abhängen.

Wenn die Nachfrage nach Arbeit reaktiviert wird, wird es seiner Meinung nach an der Zeit sein, Mechanismen zu fördern, die die sektorale und geografische Mobilität erleichtern, sowie die Requalifizierung von Arbeitnehmern, die ihre früheren Berufe nicht aufrechterhalten können.

Quelle:

EL BOLETIN

Originaltext

ERTE * (= Espediente Temporal de Regulación de Empleo) gehört zum Arbeitsrecht in Spanien, mit dem Unternehmen bzw. Arbeitgeber einen oder mehrere Arbeitsverträge für eine “bestimmte Zeitspanne“ aussetzen können. Angestellte, Arbeitnehmer sind zwar weiterhin mit dem Unternehmen verbunden, aber im Allgemeinen werden sie nicht bezahlt,  haben keinen Anspruch auf Lohnzuschlag oder Urlaub während der Zeit. Das Personal erhält in der Zeit Arbeitslosengeld, in der sie ihren Arbeitsplatz nicht haben.

D.h. das Arbeitsverhältnis der Mitarbeiter wird von  dem Arbeitgeber für einen Zeitraum beendet, somit kann sich der Arbeitgeber von der Zahlung der Beiträge befreien. Eine weitere Möglichkeit für Unternehmen war und ist, die ERTE wird als Kurzarbeit umgesetzt oder gegebenenfalls endet es in einem Personalabbauverfahren.

Spaniens Wirtschaft legt überraschend weiter zu

MADRID (dpa-AFX) – Spaniens Wirtschaft ist trotz hoher Neuinfektionen in der Corona-Krise weiter gewachsen. Nach einer starken Erholung in den Sommermonaten konnte die viertgrößte Volkswirtschaft der Eurozone Ende 2020 aber nur noch leicht zulegen. Im vierten Quartal sei das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Quartalsvergleich um 0,4 Prozent gestiegen, teilte das nationale Statistikamt INE am Freitag in Madrid nach einer ersten Schätzung mit. Im dritten Quartal konnte sich die spanische Wirtschaftsleistung noch stark vom Corona-Einbruch im Frühjahr erholen und war um 16,4 Prozent gewachsen.

Analysten wurden von der Entwicklung überrascht. Sie hatten für das Jahresende 2020 mit einem konjunkturellen Rückschlag gerechnet. Im Schnitt waren sie für die Monate Oktober bis Dezember von einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um 1,4 Prozent im Quartalsvergleich ausgegangen.

Wie stark die spanische Wirtschaft vom Corona-Einbruch im Frühjahr getroffen wurde, zeigt der Jahresvergleich. In den drei Monaten bis Dezember sank die Wirtschaftsleistung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9,1 Prozent. In dieser Betrachtung war der Rückgang in etwa gleich stark wie im dritten Quartal./jkr/bgf/stk

Onvista News – online 29.01.21, 09:28 dpa-AFX

Existensgründung

Haben Sie darüber nachgedacht, ein eigenes Unternehmen zu gründen?
Neuanfang in Spanien – Existensgründung! Was müssen EU- Bürger tun, um in Spanien als Gewerbetreibende tätig werden zu können?

Wollen Sie als Selbständiger (Autónomo) in Spanien wirtschaftliche Aktivitäten nachgehen, müssen Sie sich zuvor beim Finanzamt in Spanien anmelden. Dafür ist mittels Antragsformular (Modelo) ein Antrag auf Eintragung und Anmeldung (Alta) in das Steuerregister (Censo) der Unternehmer, Freiberufler erforderlich.

KURZFORM:

Gewerbeanmeldung: (Alta en impuestos sobre Actividades Económicas)
Diese muss bei der AEAT (Finanzamt) beantragt werden.

Benötigte Formulare: N.I.E. (Número de Identificación para extranjeros – Ist gleichzeitig auch die Steuernummer für Ausländer, der N.I.F. = Número Identificación Fiscal) oder die Residencia, Personalausweis / Pass sowie eine spanische Adresse. Erforderlich dafür sind die Anmeldeformulare: Modelo 036 („declaración censal“) oder gegebenenfalls das vereinfachte Formular Modelo 037 („declaración censal simplificada“), je Fall, unterschiedlich.

Danach muss innerhalb von 14 Tagen die Gewerbesteuer entrichtet werden ( Impuesto sobre actividades economicas = I.A.E.)
Die Gewerbesteuer variiert je nach Branche und Gemeinde. Als nächster Schritt erfolgt die Declaración Censal – Meldung Anmeldung beim Finanzamt.
Hierbei wird bestimmt, welche vierteljährlichen Voranmeldungen zu entrichten sind.

Schließlich muss sich der Einzelunternehmer bei der Seguridad Social (Pflichtversicherung für Selbständige) anmelden.
Der monatliche Beitrag beträgt momentan ca. 290,- Euro. Unternehmer, die eine Geschäftstätigkeit mit Publikumsverkehr ausüben wollen, müssen außerdem zusätzlich die Licencia de Apertura (städtische Eröffnungsgenehmigung) einholen.

AUSFÜRLICH:

Erforderliche Schritte zur Registrierung als Selbständiger, Freiberufler im Jahr 2021

Der Registrierungsprozess für Selbständige besteht im Wesentlichen aus zwei Verfahren, die alle Selbständigen durchlaufen müssen: Registrierung beim Finanzamt (Hacienda, AEAT= Agencia Estatal de Administración Tributaria) und die Registrierung bei der Sozialversicherung (tesorería general de la seguridad social).

Darüber hinaus gibt es andere Verfahren, denen sich der Unternehmer je nach auszuführender Tätigkeit stellen müsste. Wenn Sie beispielsweise ein Geschäft eröffnen oder verantwortliche Mitarbeiter haben, müssen Sie zusätzliche Verfahren durchführen, z. B. die Registrierung der Mitarbeiter bei der Sozialversicherung.

In jedem Fall gibt es zwei Verfahren, die alle Unternehmer durchführen müssen, um ihre Tätigkeit aufzunehmen:

Registrierung beim Finanzministerium über die Formulare Modelo 036 oder gegebenenfalls Modelo 037.

Registrierung bei der Sozialversicherung nach dem Modell TA.0521.

Die Registrierung bei der Sozialversicherung besteht im Wesentlichen aus der Einreichung des Formulars TA.0521. In diesem Prozess müssen auch der D.N.I. (Documento Nacional de Identidad) oder bei Ausländer der Reisepass (RP), Bundespersonalausweis (BPA) , N.I.E. Nummer  und die Anzahl der mit der Sozialversicherung verbundenen Personen angegeben werden. Es ist ratsam, darauf vorbereitet zu sein: Es ist wichtig, einerseits die Grundlage der Beiträge  und die Berechnung der monatlich zu zahlenden Selbstständigenquote zu berücksichtigen und zum anderen die *Flatrate und andere Hilfsmittel, die die Zahlung von Beiträgen reduzieren können.

Wenn diese Fragen geklärt sind und Sie selbst eine wirtschaftliche Tätigkeit ausüben wollen, müssen Sie auch im Sonderregime für Selbstständige (Régimen Especial de Trabajadores Autónomos, kurz RETA) registriert sein.

Es ist am besten, beides  gleichzeitig zu registrieren, da nur in diesem Fall – wenn das Datum der Registrierung bei der Sozialversicherung und das Datum der Registrierung bei dem RETA gleich sind – Selbstständige sich für den Pauschalpreis (*Flatrate ) entscheiden können,  solange die Voraussetzungen erfüllt sind, um davon zu profitieren.

Wenn die Daten nicht übereinstimmen, ändern sich die Dinge. Wenn Sie sich zuerst im FA und dann in der Sozialversicherung registriert haben, ist das Datum rückwirkend und Sie müssen die Tage der Differenz bezahlen. Wenn Sie sich dagegen schon einmal bei der Sozialversicherung registriert haben, haben Sie 30 Tage Zeit, dies beim FA zu tun. In keinem dieser beiden Fälle hätten Sie die Möglichkeit, auf die Flatrate zuzugreifen.

Es gibt zwei Möglichkeiten, um sich im RETA zu registrieren:

Gehen Sie persönlich zu einer der  Sozialversicherungsdelegationen, wo Sie das TA.0521-Formular zusammen mit Fotokopien Ihres RP oder BPA und NIE oder die Residencia einreichen müssen.

Auch möglich über  das Internet. Um jedoch auf diese Option zugreifen zu können, benötigen Sie das digitale Zertifikat oder  die Cl@ve. In diesem Fall kann die Registrierung sofort durch Ausfüllen des Formulars TA 0521 online über die elektronische Zentrale des Finanzministeriums gesendet werden. Wenn Sie sich für diese zweite Möglichkeit entscheiden, müssen Sie eine spanische Mobiltelefonnummer angeben, an die automatisch eine Nachricht mit einem Code gesendet wird, von der aus der Vorgang abgeschlossen werden kann.

Das Modell, das ausgefüllt und zur Registrierung bei der Sozialversicherung abgeliefert werden muss, ist wie bereits erwähnt das TA.0521 und besteht aus zwei Seiten. Die ersten Seiten sind personenbezogene  Daten, Angaben zum Antrag, zur beruflichen Tätigkeit und für die Lastschrift von Gebühren und weiteres  abgefragt. Darüber hinaus wird in Abschnitt 3 des Modells das Epigraf der  IAE angefordert, bei der Sie sich beim Finanzamt registriert haben.

Direkt neben dem IAE-Epigraf wird der CNAE-Code (Clasificación Nacional de Actividades Económicas) angefordert.

Die CNAE-Codes entsprechen den IAE-Überschriften (I.A.E.=Impuesto sobre Actividades Económicas), dienen jedoch statistischen Zwecken und nicht der Steuerkontrolle.

CNAE-Codes: https://www.boe.es/buscar/pdf/2007/BOE-A-2007-8824-consolidado.pdf

Das zweite Blatt ist etwas komplexer, da es mehrere Optionen zur Auswahl enthält. Dies beinhaltet zum Beispiel die Wahl der Beitragsbasis oder der Berufsgenossenschaft Versicherung (MUTUAS DE ACCIDENTES DE TRABAJO). Dieser letzte Vorgang ist obligatorisch, verursacht jedoch keine zusätzlichen Kosten. Beide Themen werden in Zukunft sehr wichtig sein, da die Beitragsbasis die Leistungszahlungen wie vorübergehende Erwerbsunfähigkeit, Einstellung der Tätigkeit oder Pensionierung dadurch bestimmt werden, die der Selbständige erhalten wird, und die jeweilige Berufsgenossenschaft die zuständige Stelle sein wird für die Abwicklung und Zahlung all dieser Leistungen.

Die Anmeldung bzw. Registrierung im Finanzministerium ist der erste Schritt, mit dem ein Unternehmer dem Finanzamt (FA) mitteilt, dass er seine Tätigkeit als Selbständiger aufnehmen wird. Dies ist ein obligatorischer Schritt: Für Jede natürliche Person oder juristische Person (Firma), die eine  wirtschaftliche Tätigkeit in Spanien beginnt, muss sich im Voraus beim Finanzamt Anmelden und  registrieren lassen.

Um sich beim FA Anzumelden-registrieren zu lassen, gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten und Modelle: 036 und 037. Um den Beginn der Aktivität mitzuteilen, muss das Formular ausgefüllt und persönlich eingereicht oder online über die Website der Agentur an das FA übermittelt werden.

Es ist wichtig, das Formular korrekt auszufüllen, da abhängig von den Feldern, die  auf dem Formular markiert werden, einige oder andere Steuerpflichten entstehen. In den Modellen  werden wichtige Aspekte ausgewählt, bei denen besondere Sorgfalt geboten ist.

Der erste wichtige Schritt, um mit dem Ausfüllen dieser Modelle zu beginnen, besteht darin, die IAE –Aktivität (Impuesto sobre Actividades Económicas), in der sich die Aktivität befinden wird, klar zu definieren. Dies ist eine der Hauptschwierigkeiten, die bei der Registrierung beim FA  auftreten. Abhängig von der gewählten Position ändern sich sowohl die Art der Abrechnung – mit oder ohne Mehrwertsteuer, mit oder ohne Einkommensteuer (IRPF)- als auch die einzureichenden vierteljährlichen Erklärungen (Declaración Trimestral).

Vereinbaren Sie einen Termin bei der Steuerbehörde.

Nachdem Sie die IAE ausgewählt haben, in die die Aktivität am besten passt, müssen Sie zunächst einen Termin auf der Website der Steuerbehörde vereinbaren. Dazu müssen Sie:

Zur Webseite des Finanzamtes gehen auf cita previa AEAT klicken, wo Sie aufgefordert werden, Ihre NIE Nummer, Ihren Nachnamen und Ihren Vornamen einzugeben.

Unter den zwei möglichen Verfahren müssen Sie die Option Cl@ve PIN oder die Akkreditierung durch das digitale Zertifikat (certificado digital) auswählen.

Sie werden vier Kästchen sehen, die Sie aktivieren können. Wählen Sie die mit 036/037. IAE. NIF. Beschriftet und ändert die Adresse und vervollständigt den Rest der Daten (Handynummer und E-Mail), um einen Termin anzufordern.

Um die Registrierung im Censo vom  FA  zu formalisieren, gibt es zwei Möglichkeiten:

Präsentieren Sie das 036- oder das 037-Formular. Es ist notwendig, die Unterschiede zu verstehen und eines der beiden zu wählen: Während das Modelo 036 insgesamt 8 Blätter hat, hat das Modelo 037 nur 3, die Erklärung,  dass Modell 037 – ist die vereinfachte Version von 036 – und ist nicht für jeden  Selbstständigen verfügbar. Darüber hinaus muss das Modell  036 auch vorgelegt werden, wenn Sie Produkte außerhalb der Europäischen Union verkaufen möchten. Die Auswahl des Modells empfehlen wir  von  Experten,  die die verschiedenen Bereiche des einzureichenden Formulars  untersuchen – ob es sich um 036 oder 037 handelt.

Bedenken Sie:

Man  MUSS vorsichtig sein, da die Registrierung der sensibelste Teil des Prozesses ist, in dem nicht nur die personenbezogenen Daten mitgeteilt werden, sondern auch die Aktivität, die sich der Unternehmer widmen wird, der Standort des Geschäfts ist auch wichtig wegen der Steuern (Lokale Steuern) die Sie zahlen müssen.

Wenn Sie sich für die Online-Methode entscheiden, um eines der beiden Modelle zu präsentieren, ist wie bereits erwähnt hierfür entweder die Cl@ve ein PIN-Code oder ein digital Zertifikat notwendig.

Quelle:

AGENCIA ESTATAL DE ADMINISTRACIÓN TRIBUTARIA Guia censal

AEAT

Alternative zur Gewerbeanmeldung:

Gründung einer spanischen Gesellschaft eine Sociedad Limitada (SL – spanische GmbH) oder eine Sociedad Anónima (SA – spanische AG). Eine Gesellschaft bietet sowohl Haftungsschutz sowohl zahlreiche andere Vorteile.

Sociedad limitada (S.L.): spanische GmbH

Sociedad Anónima (S.A.): Spanische Aktien Gesellschaft

Sociedad Unipersonal (S.L.U.): Einmanngesellschaft

Actividad mercantil : Handelstätigkeit

Arbeitsmarkt

Selbstverständlich kann man sich direkt bei interessanten Firmen bewerben oder auf Stellenangebote in der Presse reagieren. Neben dem Angebot zahlreicher privater Arbeitsvemittler, Zeitarbeitsfirmen gibt es aber auch stattliche Institutionen, die einem bei der Arbeitsuche weiterhelfen können Deutsche, die in Spanien auf Arbeitsuche sind, können sich sowohl an deutsche als auch an spanische Institutionen wenden.

Arbeitssuche über deutsche Institutionen

Eine Möglichkeit ist es, sich in Deutschland bei den EURES-Beratern (European Employment Services) des Arbeitsamtes zu informieren. Die EURES-Berater sind spezialisiert auf internationale Stellenvermittlung und informieren auch über Lebens und Arbeitsbedingungen in Spanien. Hier kann man auch seine Personalien mit Angaben zu Abschlüssen und gewünschtem Beruf hinterlassen.

Auskunft zu Stellen und länderspezifische Arbeitsbedingungen erteilt auch die

Zentralstelle für Arbeitsvermittlung der Bundesanstalt für Arbeit (ZAV)

Feuerbachstraße 42
60325 Frankfurt/Main
Tel.: 069-71 11- 394 oder 235
Fax: 069-71 11- 540 oder 555

Informationsschriften gibt es auch beim Bundesverwaltungsamt Informationsstelle für Auswanderer und Auslandstätige 50728 Köln http://www.bundesverwaltungsamt.de/

oder
Beratungsstelle für Auswanderer und Auslandstätige
Des Diakonischen Wekes de EKD e.V.
Postfach 10 11 42
70010 Stuttgart

Auch im Internet gibt es zahlreiche private Anbieter, die Stellen im Ausland vermitteln.

Arbeitsvermittlung in Spanien

Man kann sich auch direkt in Spanien an die jeweiligen Arbeitsvermittlungsstellen wenden. Dies ist in Spanien das “Instituto Nacional de Empleo” (INEM – spanische Anstalt für Arbeit) mit verschiedenen örtlichen Niederlassungen (“Dirección Provincial del Instituto Nacional de Empleo”).
Wer die Residencia besitzt und über entsprechende Spanischkenntnisse verfügt, kann sich bei den örtlichen oficinas de empleo (Arbeitsämter) als arbeitslos eintragen lassen. Hier wird einem bei folgenden Bereichen Hilfe angeboten: Stellenvermittlung, Berufsberatung, Beratung über Weiterbildungsmaßnahmen und Beschäftigungsförderungsmaßnahmen, Bearbeitung von Anträgen auf Arbeitslosenleistungen usw…

Adresse der Zentrale des INEM:
Für Stellen in Madrid
Dirección Provincial del INEM
C/Espartinas, 10
E 28001 Madrid
Tel.: (0034) 91- 576 89 02/03/04, Ext. 221 oder 298,
oder direkt: 91-520 60 38

Für den Rest Spaniens:
INEM – Coordinador Nacional de la Red Eures –
C/Condesa de Venadito, 9
E 28027 Madrid
Tel.: (0034) 91- 585 98 35

Außerdem gibt es eine Homepage des Arbeitsministeriums:http://www.mtas.es/

Seit 1995 einiger Zeit gibt es auf dem spanische Arbeitsmarkt auch private Arbeitsvermittler. Die Gebühr für eine Vermittlung trägt entweder der Arbeitgeber oder der Arbeitnehmer. Die Preise dürfen bestimmte staatlich festgelegte Höchstgrenzen nicht überschreiten. Wer als Arbeitnehmer staatliche Leistungen (von spanischen Institutionen) erhält, muß sich bei den Arbeitsämter registrieren lassen.

Wer auf Arbeitsuche ist, sollte sich natürlich auch auf dem Stellenmarkt der zahlreichen spanischen Tageszeitungen umschauen. Besonders empfehlenswert sind die Wochenendausgaben wie z.B:

Anspruch auf Arbeitslosenunterstützung

Wenn man in Deutschland arbeitslos ist, und arbeitslosenversichert ist, so kann man unter bestimmten Voraussetzungen den Anspruch auf Arbeitslosengeld/Arbeitslosenhilfe mit nach Spanien nehmen. Das heißt, man kann während drei Monaten auf dem spanischen Arbeitsmarkt Arbeit suchen und Arbeitslosengeld/Arbeitslosenhilfe aus Deutschland beziehen.
Genaue Informationen über notwendige Anträge und Formulare erteilt das örtliche Arbeitsamt in Deutschland. Wenn man nach den 3 Monaten keine Arbeit in Spanien gefunden hat, sollte man sich aber, um den Anspruch auf Arbeitslosenunterstützung nicht zu verlieren, beim deutschen Arbeitsamt wieder melden.

Mehr zum Thema Arbeitssuche!

Stellensuche im Internet

Arbeitssuche in Spanien

Hier einige spanischen Internetseiten, auf denen Stellenangebote zu finden sind.

INFOEMPLEO.ES

INFOJOBS.NET

MONSTER.ES

TRABAJOS.COM

TRABAJO.ORG

JOOBLE.COM

WHATJOBS.COM

ACENTURE

Unternehmen:

INDITEX

NESTLE

PANDA SOFTWARE

SOL MELIA

IBM