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Cuadro de texto: Besteuerung Nichtansässiger
(Besteuerung des Einkommens von Nichtansässiger)

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  1. ANSÄSSIGKEIT                                                                                                                                5

Ansässigkeit natürlicher Personen. Ansässigkeit juristischer Personen .

Wahlmöglichkeit für natürliche Personen, die aufgrund einer durch einen Arbeitsvertrag bedingten Verlegung ihres Wohnsitzes in Spanien steuerpflichtig sind.

In Spanien erzielte Einkünfte. Steuerbefreiungen.

Definition der Betriebsstätte.

Bemessungsgrundlage, Steuersatz, Abzüge, Erhebungszeitraum, Anfall und zusätzliche Besteuerung. Einbehaltungen, Vorauszahlungen und Ratenzahlungen. Steuererklärung.

Bemessungsgrundlage, Steuersatz und Abzüge.

Verschiedene Steuererklärungsformulare für Einkünfte von Nichtansässige ohne Betriebsstätte. Besteuerung der gängigsten Einkünfte von Nichtansässigen ohne Betriebsstätte:

Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit Einkünfte aus wirtschaftlichen Tätigkeiten Einkünfte aus Immobilien

Einkünfte aus Dividenden oder Zinsen Altersbezüge

Gewinne aus dem Verkauf von Immobilien

Der Vertreter.

Der gesamtschuldnerisch Haftende Der Einbehaltende

Anlage I. Länder, mit denen ein Abkommen besteht                                                                       26 Anlage II. Steuersätze der Abkommen                                                                                       28 Anlage III. Steuerparadiese            29 Anlage IV. Rechtliche Vorschriften                                                                                                  30

Die Art und Weise, in der eine natürliche Person oder eine Körperschaft in Spanien Steuern zu zahlen hat, ist abhängig davon, ob diese im Land ansässig ist oder nicht.

ANSÄSSIGKEIT NATÜRLICHER PERSONEN

Man geht davon aus, dass eine natürliche Person ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Spanien hat, wenn irgendeiner der folgenden Umstände auf sie zutrifft:

Aufenthalt in Spanien für mehr als 183 Tage im Kalenderjahr. Zur Bestimmung dieser Aufenthaltsdauer werden die sporadischen Abwesenheiten mit berechnet, es sei denn, die besagte Person weist ihre Steuerpflicht in einem anderen Land nach. Im Falle von sogenannten Steuerparadiesen können die Steuerbehörden den Nachweis darüber verlangen, dass die besagte Person sich 183 Tage pro Kalenderjahr in diesem Steuerparadies aufhält.

Bei der Bestimmung der Aufenthaltsdauer werden die vorübergehenden Aufenthalte in Spanien nicht in Betracht gezogen, die sich in Folge von Verpflichtungen zu unentgeltlicher kultureller oder humanitärer Zusammenarbeit mit den spanischen Behörden ergeben..

Wenn Spanien direkt oder indirekt der Mittelpunkt der wirtschaftlichen Tätigkeit oder der wirtschaftlichen Interessen ist.

Ebenso wird davon ausgegangen, dass ein Steuerpflichtiger seinen gewöhnlichen Aufenthalt in Spanien hat, wenn entsprechend den obigen Kriterien der rechtlich nicht getrennte Ehepartner und die minderjährigen, von ihm abhängigen Kinder generell in Spanien ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben, es sei denn, er beweist das Gegenteil.

Ferner werden die natürlichen Personen spanischer Staatsangehörigkeit, die ihren neuen Wohnsitz in einem Steuerparadies nachweisen können (Anlage III), weiterhin als steuerpflichtig hinsichtlich des

„Impuesto sobre la Renta de de Personas Físicas”(IRPF)* angesehen, sowohl für den Erhebungszeitraum, in dem sie ihren Wohnsitz geändert haben als für die nachfolgenden vier Erhebungszeiträume.

Eine natürliche Person gilt jeweils für das gesamte Kalenderjahr als Ansässiger oder Nichtansässiger, da der Wohnsitzwechsel nicht als Unterbrechung des Erhebungszeitraums angesehen wird.

Nachweis des Steuersitzes

Der Steuersitz wird durch eine Bescheinigung der zuständigen Steuerbehörden des entsprechenden Landes nachgewiesen. Die Gültigkeitsdauer dieser Bescheinigungen beträgt ein Jahr. Eine Person kann eine Aufenthaltsgenehmigung oder eine administrative Ansässigkeit in einem Staat haben, ohne dort als steuerpflichtig zu gelten.

Sondertatbestände

Als einkommensteuerpflichtig im Sinne des

„Impuesto sobre la Renta de de Personas Físicas”(IRPF)* werden die natürlichen Personen spanischer Nationalität, ihr rechtlich nicht geschiedener Ehepartner sowie ihre minderjährigen Kinder angesehen, die ihren Hauptwohnsitz im Ausland haben, wenn es sich dabei um folgende Fälle handelt:

In folgenden Fällen gelten diese Tatbestände als nicht erfüllt:

Im Sinne der Gegenseitigkeit sind die Ausländer, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Spanien haben, sei es aufgrund ihres Status als Mitglied ausländischer diplomatischer oder konsularischer Vertretungen, oder als Mitglied internationaler, in Spanien ansässiger Organisationen, einkommensteuerpflichtig im Sinne des „Impuesto sobre la Renta de no Residentes” (IRNR**) und nicht als national Steuerpflichtige im Sinne des „Impuesto sobre la Renta de Personas Físicas”(IRPF)*.

Ansässigkeit im Rahmen von Abkommen

In allen von Spanien unterzeichneten Abkommen geht man bei der Definition der Ansässigkeit in einem Staat von den nationalen rechtlichen Vorschriften des jeweiligen Staates aus. Wenngleich jeder Staat unterschiedliche Kriterien festlegen kann, können zwei Staaten dieselbe Person als ansässig betrachten.

Für solche Fälle legen die Abkommen generell die folgenden Kriterien fest, um zu vermeiden, dass eine Person in beiden Staaten als ansässig angesehen wird:

Beziehungen unterhält (Mittelpunkt der Lebensinteressen)

ANSÄSSIGKEIT JURISTISCHER PERSONEN

Bine Körperschaft gilt als in Spanien ansässig, wenn eines der folgenden Kriterien auf sie zutrifft:

Sollte sich ein Ansässigkeitswechsel ergeben, endet der Erhebungszeitraum im Augenblick des besagten Wechsels.

Nachweis des steuerlichen Ansässigkeit

Eine juristische Person weist ihren Steuersitz in einem Land durch eine von den dortigen Steuerbehörden ausgestellte Bescheinigung nach. Die Gültigkeit einer solchen Bescheinigung beträgt ein Jahr.

WAHLMÖGLICHKEIT FÜR NATÜRLICHE PERSONEN, DIE AUFGRUND EINER DURCH EINEN ARBEITSVERTRAG BEDINGTEN VERLEGUNG DES WOHNSITZES AUF SPANISCHES STAATSGEBIET IN SPANIEN STEUERPFLICHTIG SIND

Gemäß den seit 1. Januar 2004 geltenden rechtlichen Vorschriften können die natürlichen Personen, die aufgrund der Verlegung Ihres Wohnsitzes nach Spanien dort steuerlich ansässig werden, für den Erhebungszeitraum, in den der Wohnortwechsel fällt sowie für die fünf darauffolgenden Erhebungszeiträume zwischen der Möglichkeit der Besteuerung nach dem

„Impuesto sobre la Renta de Personas Físicas”(IRPF)* und dem „Impuesto sobre la Renta de no Residentes” (IRNR**) wählen, wenn sie die folgenden Bedingungen erfüllen:

Der Steuerpflichtige, der sich für die Besteuerung nach dem dem „Impuesto sobre la Renta de no Residentes” (IRNR**) entscheidet, unterliegt der beschränkten Vermögensteuerpflicht.

Hinsichtlich des Verfahrens zur Ausübung dieser Option steht eine entsprechende Ausführungsbestimmung aus

Die nicht ansässigen natürlichen Personen und die Körperschaften werden in dem Maße, in dem sie Einkünfte auf spanischem Staatsgebiet erzielen, als steuerpflichtig nach dem „Impuesto sobre la Renta de no Residentes” (IRNR**) angesehen.

IN SPANIEN ERZIELTE EINKÜNFTE

Die beiden herkömmlichen Kriterien, nach denen man ein Einkommen als auf spanischem Staatsgebiet erzielt ansehen kann, sind das der Territorialität und das der Zahlung. Allerdings kommt das Zahlungskriterium aufgrund der seit dem 1. Januar 2003 geltenden Gesetzgebung nur für die ausdrücklich dafür in Betracht kommenden Einkünfte zur Anwendung. Im Anschluss werden für jede Art von Einkommen die Kriterien angegeben, aufgrund derer diese als auf spanischem Staatsgebiet erzielt angesehen werden.

Einkommen aus Wirtschaftstätigkeiten

Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit

Altersbezüge und ähnliche Leistungen

Entgelte von Geschäftsführern und Vorstandsmitgliedern, von Versammlungen, die diese Funktion ausüben oder von Vertretungsorganen

Einkünfte aus beweglichem Kapitalvermögen

Einkünfte aus Immobilienvermögen

Einkünfte aus dem Besitz erschlossener Immobilien ohne wirtschaftliche Zwecke, die natürlichen Steuerpflichtigen zugerechnet werden

Veräußerungsgewinne

STEUERBEFREIUNGEN

Von dem „Impuesto sobre la Renta de no Residentes” (IRNR**) sind unter anderem folgende Einkünfte befreit, die von Nichtansässigen ohne Betriebsstätte erzielt werden:

Einkünfte, die entsprechend den Regeln des

„Impuesto sobre la Renta de de Personas Físicas”(IRPF)* steuerfrei sind und von natürlichen Personen erzielt werden, wie zum Beispiel:

Seit dem 1. Januar 2004 sind öffentliche Stipendien und Stipendien von gemeinnützigen Körperschaften, die unter die Sonderregelungen des Titels II des Gesetzes 49/2002 vom 23. Dezember zur Besteuerung von gemeinnützigen Körperschaften und der Steuervergünstigungen für Mäzenatentum fallen, steuerfrei, sofern es sich bei besagten Stipendien um ordnungsgemäße Studien sowohl in Spanien als auch im Ausland für alle Stufen und Grade des Ausbildungssystems handelt. Ebenfalls befreit sind die öffentlichen Stipendien und die, die von den oben erwähnten gemeinnützigen Körperschaften zur Forschung auf den Gebieten erteilt werden, die das Königliche Dekret 1326/2003 vom 24. Oktober festlegt, mit dem das Statut des Forschungsstipendiums gebilligt wird, sowie diejenigen, die von den besagten Körperschaften zu Forschungszwecken an Beamte und andere Personen im öffentlichen Dienst sowie an Lehrer und Forscher an Universitäten vergeben werden.

Bis zum 31. Dezember 2003 waren die öffentlichen Studienbeihilfen für alle Stufen und Grade des Ausbildungssystems bis hin zum Diplom oder einem gleichwertigem Abschluss von der Steuer befreit.

Von der spanischen Sozialversicherung anerkannte Renten für dauerhafte, hundertprozentige Arbeitsunfähigkeit oder hochgradige Invalidität oder Beamtenpensionen in Folge von dauerhafter Berufsuntauglichkeit oder Arbeitsunfähigkeit.

Cuadro de texto: Ausnahmetatbestand, anwendbar auf sämtliche Arten von Einkünfte:
Die Einkünfte, die von einer Betriebsstätte im Ausland an nicht in Spanien ansässige Personen oder Körperschaften entrichtet werden und zu Lasten dieser Betriebstätte gehen, gelten als nicht im spanischem Staatsgebiet erzieht, wenn die damit verbundenen Leistungen direkt mit der Tätigkeit der Betriebsstätte im Ausland im Zusammenhang stehen.

„Organización Nacional de Ciegos”

Altersversorgungsrente im Rahmen des Königlichen Dekrets 728/1993 vom 14. Mai, mit dem die Altersversorgungsrenten für spanische Auswanderer geregelt werden

Zinsen und Gewinne aus beweglichem Vermögen, die Ansässige in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union (EU) erzielen oder die durch in einem anderen Mitgliedstaat der EU gelegene Betriebsstätten besagter Ansässiger erzielt werden, mit drei Ausnahmen:

Einkünfte aus staatlichen Wertpapieren, es sei denn, sie werden über ein Steuerparadies erzielt (Anlage III)

Einkünfte und Veräußerungsgewinne aus in Spanien von Nichtansässigen herausgegebenen Wertpapieren

Einkünfte aus Konten Nichtansässiger. Damit diese Konten vom Quellenabzug befreit sind, kann der Steuerpflichtige seinen Status als steuerpflichtig hinsichtlich des „Impuesto sobre la Renta de no Residentes” (IRNR**) bei der zuständigen Stelle entweder durch eine Bescheinigung der

Steuerbehörden des Wohnsitzes oder durch Vorlage einer Erklärung nachweisen, in der er angibt, in einem anderen Staat steuerpflichtig zu sein. Die besagte Erklärung muss in der Form vorgelegt werden, die in Anlage VI der Verordnung vom 9.12.1999, mit der die Formulare 216 und 296 gebilligt werden, festgesschrieben ist.

Auf der anderen Seite sind die „Banco de España” (Spanische Notenbank) und die eingetragenen Körperschaften, auf die sich die gesetzlichen Bestimmungen für Geschäfte mit dem Ausland beziehen und bei denen Konten Nichtansässiger in Spanien bestehen, verpflichtet, das Formular 291

„Einkommensteuer Nichtansässiger. Informative Erklärung der Einkünfte aus Konten von Nichtansässigen“ vorzulegen, mit dem Ziel, die Steuerbehörden über besagte Konten zu informieren.

Die von in Spanien ansässigen Tochtergesellschaften an ihr in einem anderen Land der EU ansässiges Mutterunternehmen ausgeschütteten Gewinne, vorausgesetzt, es werden gewisse Bedingungen erfüllt

Die Muttergesellschaft ist die Firma, die eine direkte Beteiligung von mindestens 25 Prozent am Kapital einer anderen Gesellschaft hält. Die Tochtergesellschaft ist das beteiligte Unternehmen. Damit diese Steuerbefreiung zur Anwendung kommt, darf die Muttergesellschaft nicht in einem Staat oder Gebiet ansässig sein, das als Steuerparadies betrachtet wird (Anlage III).

Einkommen aus Wertpapierübertragungen oder die Rückführung von Beteiligungen an Investmentfonds, die auf offiziellen Sekundärmärkten für spanische Wertpapiere gehandelt werden, die von Personen oder Körperschaften erzielt werden, die ein einem Staat ansässig sind, mit dem Spanien ein Abkommen mit einer Klausel über Informationsaustausch unterzeichnet hat, es sei denn, diese Einkünfte werden über ein Steuerparadies (Anlage III) erwirtschaftet.

Stipendien und andere Beträge natürlicher Personen, die im Rahmen von internationalen Abkommen und Vereinbarungen über die Zusammenarbeit auf den Gebieten Kultur, Wissenschaft und Bildung oder im Rahmen des vom spanischem Kabinet gebilligten Jahresplans für internationale Zusammenarbeit von den öffentlichen Behörden gezahlt wurden

Die Besteuerung des Einkommens von Nichtansässigen in Spanien ist sehr unterschiedlich, je nachdem ob eine Betriebsstätte auf spanischem Staatsgebiet existiert oder nicht; daher ist dieses Konzept von besonderer Wichtigkeit.

DEFINITION DER BETRIEBSSTÄTTE

Als über eine Betriebsstätte operierend werden diejenigen Personen oder Körperschaften angesehen, die auf spanischem Staatsgebiet über folgende Körperschaften verfügen:

Wenn also der Nichtansässige in irgendeiner Form in Spanien fortwährend oder hauptsächlich über Anlagen oder Arbeitsstätten jeglicher Art verfügt, an denen er seine gesamte oder einen Teil seiner Tätigkeit verrichtet, oder wenn er in Spanien über einen Agenten verfügt, der befugt ist, im Namen und zu Lasten der nicht ansässigen Person oder Körperschaft vertraglich zu handeln, vorausgesetzt, er übt diese Befugnisse gewohnheitsmäßig aus, so geht man davon aus, dass der Nichtansässige in Spanien über eine Betriebsstätte operiert.

BEMESSUNGSGRUNDLAGE, STEUERSATZ, ABZÜGE, ERHEBUNGSZEITRAUM, ANFALL UND ZUSÄTZLICHE BESTEUERUNG

Nichtansässige, die Einkommen über eine Betriebsstätte in Spanien erwirtschaften, müssen die gesamten Einkommen, die dieser Betriebsstätte zuzuordnen sind, versteuern, unabhängig davon, an welchem Ort diese erzeugt werden.

Bemessungsgrundlage

Die Bemessungsgrundlage für Betriebsstätten wird bestimmt durch die allgemeinen Bestimmungen des Körperschaftsteuergesetzes; zur Anwendung kommen die Ausgleichsregelungen für Bemessungsgrundlagen mit negativem Saldo (fünfzehn Jahre), unter Berücksichtigung folgender Besonderheiten:

Steuersatz Generell                                             35%

Forschungsarbeit und Nutzbarmachung von Kohlenwasserstoffen        40%

Abzüge und Vergünstigungen

Die Betriebsstätten können auf ihre gesamte Steuerschuld die gleichen Abzüge und Vergütungen anwenden wie die Steuerpflichtigen der Körperschaftsteuer.

Erhebungszeitraum und Fälligkeit

Der Erhebungszeitraum stimmt mit dem deklarierten Geschäftsjahr überein und darf zwölf Monate nicht überschreiten. Die Steuer wird am letzten Tag des Erhebungszeitraums fällig.

Die Betriebsstättten sind zur Einhaltung derselben Buchhaltungs, Ausweisungs- und Formalauflagen verpflichtet wie die ansässigen juristischen Personen.

Zusatzbesteuerung

Wenn Betriebsstätten von nichtansässigen Körperschaften (keine natürlichen Personen) Einkünfte ins Ausland überführen, werden sie einer Zusatzbesteuerung von 15 Prozent der überführten Beträge unterworfen.

Diese Abgabe entfällt nicht auf denjenigen Betriebsstättten, deren Hauptgeschäftsstelle sich in einem anderen Staat der EU oder in einem Staat befindet, der mit Spanien ein Abkommen unterzeichnet hat, in dem ausdrücklich andere Vereinbarungen getroffen werden.

Die Steuererklärung erfolgt auf dem Formular 210 innerhalb eines Monats vom Datum der Überführung der Einkünfte ins Ausland.

EINBEHALTUNGEN, VORAUSZAHLUNGEN UND RATENZAHLUNGEN. STEUERERKLÄRUNG

Einbehaltungen und Steuervorauszahlungen

Die Betriebsstätten unterliegen bei der Besteuerung ihrer Einkünfte dem gleichen Einbehaltungssystem wie die Körperschaften, die dem Körperschaftsteuergesetz unterliegen.

Steuervorauszahlungen

Die Betriebsstätten sind verpflichtet, zu den gleichen Bedingungen Steuervorauszahlungen zu leisten, wie die Körperschaften, die der Körperschaftsteuer unterliegen. Die formellen Verpflichtungen hinsichtlich der Steuervorauszahlungen sind:

Wenn keinerlei Steuervorauszahlungen zu leisten sind, ist eine Abgabe des Formulars 202 nicht erforderlich.

Dieses Formular muss vorgelegt werden, auch wenn keine Zahlung zu leisten ist

Das Formular 202 sowie die entsprechende Einzahlung können bei allen mit der Erhebung von Abgaben beauftragten Institutionen (Banken, Sparkassen oder Kreditinstitute) auf spanischem Staatsgebiet vorgelegt werden.

Die Abgabe des Formulars 218 muss auf jeden Fall auf elektronischem Weg erfolgen.

Steuererklärung

Die Betriebsstätten müssen die Steuererklärung auf den gleichen Formularen und mit den gleichen Fristen vorlegen, wie die ansässigen Körperschaften, die der Körperschaftsteuer unterliegen.

Die 25 Kalendertage nach Ablauf von sechs Monaten nach der Beendigung des Erhebungszeitraumes

200 oder 201

Ergebnis der SteuererklärungAbgabestelle
Positiv (Steuerzahlung)Sämtliche Geschäftsstellen beauftragter Einrichtungen auf spanischem Staatsgebiet (Banken, Sparkassen oder Kreditgenossenschaften)
  ErstattungGenerell bei jeder Zweigstelle einer beauftragten Einrichtung auf spanischem Staatsgebiet, bei der der Steuerpflichtige ein Konto auf seinen Namen führt, auf das er die Rückerstattung bezahlt haben möchte
Verzicht auf Rückerstattung oder NullquotePersönlich bei den Stellen der Steuerbehörden der „Agencia Tributaria” oder per Einschreiben

BEMESSUNGSGRUNDLAGE, STEUERSATZ UND ABZÜGE

Die ohne Betriebsstätte erwirtschafteten Einkünfte müssen getrennt pro Gesamt- oder Teilanfall des zu versteuernden Einkommens versteuert werden. Die Besteuerung hat pro einzelner Operation zu erfolgen, so dass eine Kompensierung von Veräußerungsgewinnen und –verlusten nicht zulässig ist.

Steuerbemessungsgrundlage

Generell besteht die Steuerbemessungsgrundlage aus dem anfallenden Gesamtbetrag, d. h. ohne Abzug irgendwelcher Ausgaben.

Steuersatz

Jahr Anfall 1999 2000 2001 2002 ab dem 1.01.2003 Steuersatz 25% 18% 15%    

Bei Zinsen und anderen Einkünften aus der Abtretung von Eigenkapital an Dritte ist der Abgabesatz je nach dem Jahr des Anfalls unterschiedlich (siehe Aufstellung).

an eine Betriebsstätte besagter Gesellschaft in einem anderen Mitgliedstaat der EU gezahlt werden: 10 Prozent, vorausgesetzt, es werden bestimmte Auflagen erfüllt (Gültig ab dem 1. Januar 2005).

Jahr Anfall1999 20002001 2002ab dem 1.01.2003
Steuersatz35%18%15%

Abzüge

Von der Steuerquote können nur folgende Posten abgezogen werden:

des „Impuesto sobre la Renta de Personas Físicas” (IRPF)* und des Gesetzes zur Besteuerung gemeinnütziger Körperschaften und Steuervergünstigungen für Mäzenatentum

VERSCHIEDENE

Die Steuerpflichtigen sind nicht verpflichtet; eine Steuererklärung für Einkünfte vorzulegen, auf die Quellenabzüge erfolgt sind (siehe Abschnitt „der Abführungspflichtige“).  

STEUERERKLÄRUNGSFORMULARE FÜR EINKÜNFTE VON NICHTANSÄSSIGEN OHNE BETRIEBSSTÄTTE

Die Steuererklärungspflicht bleibt für die folgenden Einkünfte bestehen:

Normale Einkommensteuererklärung: Formular 210

Kommt zur Anwendung bei jeder Art von Einkommen (nur ein einzelnes Einkommen) von Nichtansässigen ohne Betriebsstätte, außer bei Veräußerungsgewinnen aus der Übertragung von

Immobilienvermögen, die mit dem Sonderformular 212 erklärt werden.

Diese Erklärungen müssen bei den jeweiligen spanischen Steuerbehörden der „Agencia Tributaria” abgegeben werden und, unter Berücksichtigung folgender Regeln:

„Delegación de la Agencia Tributaria” in Madrid

Dessen ungeachtet entfällt die Zuständigkeit auf die zentrale Dienststelle für Großunternehmen

„Unidad Central de Gestión de Grandes Empresas de la Oficina Nacional de Inspección” sowie auf deren untergeordnete Dienststellen gemäß ihrer jeweiligen Bearbeitungskompetenzen. Dies gilt auch, wenn es sich laut den obigen Regeln um Steuererklärungen handelt, die vom Steuerpflichtigen selbst vorgelegt werden und der Abführungspflichtige oder der gesamtschuldnerisch Haftende, der die

Abgabestelle bestimmt, ein diesen Dienststellen unterstehender Steuerpflichtiger ist.

Unabhängig davon, ob die Steuererklärung Identifizierungsaufkleber aufweist oder nicht, können Abgabe und Zahlung bei jeder mit der Erhebung von Abgaben beauftragten Einrichtung (Bank, Sparkasse oder Kreditgenossenschaft) auf spanischem Staatsgebiet erfolgen, einschließlich der vom Direktor der Abteilung für Steuererhebung beauftragten Zweigstellen und Niederlassungen im Ausland.

Die Abgabefrist für die Steuererklärungen ist:

Cuadro de texto: Die nichtansässigen Steuerpflichtigen, deren auf spanischem Staatsgebiet zu versteuerndes Vermögen ausschließlich aus einer Wohnung besteht, können die entsprechende Vermögensteuer und die Einkommensteuer Nichtansässiger für die besagte Wohnung auf Formular 214 erklären.
Abgabe und Zahlung können im Verlauf des unmittelbar auf das der Steuererklärung zugrunde liegende Jahr erfolgen.

Vorauszahlungen, auf die sich die Rückerstattung bezieht, vorgelegt werden, unter Berücksichtigung folgender Fristen:

  1. Wenn der Antrag auf die Anwendung eines Doppelbesteuerungsabkommens (Anlage I) zurückzuführen ist, außer bei dem unter Buchstabe b) genannten Tatbestand:

Kollektiverklärung: Formular 215

Ermöglicht die Zusammenfassung mehrerer Einkünfte eines oder mehrerer Steuerpflichtiger aus dem gleichen Kalendervierteljahr.

Eine solche Steuererklärung darf nicht die folgenden Einkünfte beinhalten:

Die ersten 20 Kalendertage im April, Juli, Oktober und Januar

Für Steuererklärungen mit Antrag auf Rückerstattung gelten die für Formular 210 geltenden Fristen

Die Abgabe- und Zahlstelle stimmt mit der für Formular 210 geltenden überein.

BESTEUERUNG DER GÄNGIGSTEN EINKÜNFTE VON NICHTANSÄSSIGEN OHNE BETRIEBSSTÄTTE

Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit

Generell werden die von Nichtansässigen in Spanien erzielten Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit in ihrer Gesamtheit mit einem allgemeinen Steuersatz von 25% besteuert.

Sonderfälle:

„Impuesto sobre la Renta de Personas Físicas” (IRPF)* besteuert werden und sie bei diplomatischen und Konsularischen Vertretungen Spaniens tätig sind, werden, wenn keine spezifischen Regelungen aus internationalen, von Spanien unterzeichneten Abkommen zur Anwendung kommen, mit 8 Prozent besteuert.

Dessen ungeachtet wird ein Einkommen als nicht auf spanischem Staatsgebiet erzielt angesehen und dementsprechend nicht nach dem „Impuesto sobre la Renta de no Residentes (IRNR)** versteuert, wenn die Arbeit gänzlich im Ausland geleistet wird und die Einkünfte von Personen laut dem obigen Absatz einer persönlichen Besteuerung im Ausland unterliegen.

Einkünfte aus wirtschaftlichen Tätigkeiten

Im Falle von Einkünften aus wirtschaftlichen Tätigkeiten von Nichtansässigen in Spanien ohne eine Betriebsstätte wird die Steuerbemessungsgrundlage über die Differenz zwischen den gesamten Einnahmen und den

folgenden Ausgaben ermittelt:

Auf die so ermittelte Steuerbemessungsgrundlage wird der allgemeine Steuersatz vom 25 Prozent angewendet. Zu den Einkünften aus wirtschaftlichen Tätigkeiten zählt man diejenigen, die sich aus Dienstleistungen, freiberuflichen Tätigkeiten sowie künstlerischen oder sportlichen Aktivitäten ergeben.

Einkünfte aus Immobilien

Unabhängig davon, ob es sich bei den Immobilien um Mietobjekte handelt oder nicht, unterliegen die daraus herrührenden Einkünfte der Einkommensteuerpflicht für Nichtansässige. Ungeachtet dessen ist die steuerliche Behandlung unterschiedlich, je nachdem, ob die Immobilie vermietet ist oder nicht.

Die Nichtansässigen, die im Besitz erschlossener Immobilien sind, die der Eigennutzung und nicht wirtschaftlichen Tätigkeiten dienen und die kostenlos abgetreten werden oder leer stehen, unterliegen der Einkommensteuer für Nichtansässige. Hierbei wird als Einkommen 1,1 Prozent des Einheitswertes der Immobilie (2 Prozent, wenn der Einheitswert nicht per 1. Januar 1994 revidiert oder geändert wurde) angesetzt; der Steuersatz beträgt 25 Prozent.

Wenn die Immobilie nur für einen Teil des Jahres vermietet wird, werden die Einkünfte wie oben beschrieben für die Monate der Vermietung bestimmt; für die restlichen Monate muss der anteilmäßige Teil von 1,1% (oder gegebenenfalls 2%) des Einheitswertes bestimmt werden.

Der anzuwendende Steuersatz beträgt ebenfalls 25%.

Jährliche Rente   — bis EuroQuote   — EuroRest Rente   — bis EuroAnzuwendender Steuersatz   Prozentsatz
0,00 9.616,19 15.025,300,00 769,30 2.392,039.616,19 5.409,11 darüber hinaus8% 30% 40%
 
  Bei der Vermietung von Immobilien und für den Fall, dass der Steuerpflichtige in Spanien mindestens über ein Lokal verfügt, dass ausschließlich der Verwaltung dieser Tätigkeit dient und dort einen mit Arbeitsvertrag und in Vollzeitbeschäftigung tätigen Angestellten beschäftigt, so versteht sich die durchgeführte Tätigkeit als gewerbliche Tätigkeit über eine Betriebsstätte und muss im Sinne der Bestimmungen des Absatzes „Durch eine Betriebsstätte erzielte Einkünfte“ besteuert werden.  

Einkünfte aus Dividenden oder Zinsen

Nicht in Spanien Ansässige, die Dividenden oder Zinsen von einer auf spanischem Staatsgebiet ansässigen Person oder von einer öffentlichen oder privaten Körperschaft erhalten, müssen in Spanien Einkommensteuer für Nichtanässige zahlen. Bei Anwendung eines Abkommens werden diese Einkünfte mit einem niedrigeren als dem allgemeinen Steuersatz besteuert; im Falle von Zinsen sind diese für Ansässige in einem Staat der Europäischen Union steuerfrei, vorausgesetzt, sie werden nicht über ein Steuerparadies erzielt.

Ebenfalls steuerfrei sind die Zinsen aus Staatsschuldtiteln (außer, wenn sie über ein Steuerparadies erzielt werden) sowie die Einkünfte aus Konten Nichtansässiger.

Der Gesamtbetrag der besagten Dividenden oder Zinsen

Ab dem 1. Januar 2003 generell 15%. Für Ansässige in einem Staat mit Abkommen kommt der Steuersatz zur Anwendung, der im entsprechenden Abkommen festgelegt ist.

Altersbezüge

Wenn im Ausland Ansässige von einem in Spanien Ansässigen eine Altersrente erhalten, unterliegt diese in ihrer Gesamtheit der spanischen Steuergesetzgebung und wird wie folgt besteuert:

Beispiel:

J. C. G., wohnhaft in Paraguay, erhält eine Altersrente von der spanischen Sozialversicherung, die monatlich 901,52 Euro beträgt. Er erhält 12 monatliche Zahlungen.

Bestimmung der von diesem Steuerpflichtigen auf diese Rente zu entrichtenden Steuer.

Lösung:

  1. Bestimmung des jährlichen Rentenbetrages, auf den die Abgabenskala angewendet wird 901,52 x 12 = 10.818,24
  2. Anwendung der Abgabenskala

Bis zu 9.616,19 – 8%                            769,30

Rest 1.202,05 (10.818,24 – 9.616,19)

– 30%                                                    360,62

Daraus resultierende Quote                        1.129,92

Durchschnittlicher Steuersatz = (1.129,92/10.818,24) x 100 = 10,44%

901,52 x 10,44% = 94,12 Euro

Anmerkung: Da es sich um eine steuerpflichtige Rente handelt, die nicht vom „Impuesto sobre la Renta de no Residentes” (IRNR)** befreit ist, muss die die Rente zahlende Einrichtung (spanische Sozialversicherung) als einbehaltende Stelle einen Betrag einbehalten, der der Steuer des Steuerpflichtigen entspricht, d. h. auf den Gesamtbetrag der Rente (901,52 Euro) werden 10,44% (94,12 Euro) einbehalten, womit sich nach Abzug der Steuern ein Nettobetrag von 807,40 Euro für den Steuerpflichtigen ergibt.

Gewinne aus der Veräusserung von Immobilien

Diese stellen ein Einkommen dar, das der Steuer auf Gewinne aus dem Verkauf einer Immobilie unterliegt.

Generell errechnen sich die Veräußerungsgewinne aus der Differenz zwischen den Übertragungs- und den Anschaffungswerten.

Der Anschaffungswert besteht aus dem tatsächlichen Wert, zu dem die Immobilie erworben wurde, zuzüglich der Kosten und Abgaben beim Kauf, die der Veräußerer bezahlt hat. Je nach Anschaffungsjahr wird dieser Wert durch bestimmte Aktualisierungskoeffizienten berichtigt, die jährlich per Gesetz in den Gesamtbudgets des Staatshaushaltes (Ley de Presupuestos Generales del Estado) festgelegt werden. Der resultierende Betrag wird gegebenenfalls herabgesetzt um den Betrag der ordnungsgemäß durchgeführten Abschreibungen, wobei auf jeden Fall die Mindestabschreibung angerechnet wird. Diese Abschreibungen werden ihrerseits gemäß dem ihnen entsprechenden Jahr aktualisiert.

Der Übertragungswert ist der tatsächliche Wert, mit dem die Veräußerung erfolgt ist, abzüglich der Kosten und Abgaben der Übertragung, die zu Lasten des Verkäufers gingen.

Bis zum 31. 12. 96 vergangene Jahre  Prozentsatz (%)
1100
2100
388,89
477,78
566,67
655,56
744,45
833,34
922,23
1011,12
Mehr als 100

Die so errechnete Grundlage wird mit einem Steuersatz von 35% besteuert.

Wenn das Objekt einer Immobilienveräußerung einem Ehepaar gehört, von dem beide Ehepartner Nichtansässige sind, kann eine einzige Steuererklärung erstellt werden.  
Die Differenz zwischen dem so bestimmten Übertragungs- und Anschaffungswert gilt als der Gewinn, der besteuert wird.  

212.

Ungeachtet dessen wird der wie oben errechnete Gewinn um jährlich 11,11% herabgesetzt, wenn die Immobilie von einer natürlichen Person vor dem 31. Dezember 1994 erworben wurde und zwar für jedes Jahr ab dem dritten Jahr, in dem die Immobilie im Vermögen verblieben ist. Zur Berechnung dieses Verbleibs werden die Jahre angesetzt, die zwischen dem Datum der Anschaffung und dem 31. 12. 1996 liegen, aufgerundet nach oben. Der Betrag des besteuerten Gewinnes kann dadurch berechnet werden, dass man dem wie oben bestimmten Gewinn den Prozentsatz aus der folgenden Tabelle hinzurechnet.

Drei Monate von dem Augenblick an, an dem die Frist, die der Käufer zur Zahlung der Einbehaltung hat, abläuft (diese Frist beträgt ihrerseits einen Monat ab dem Datum des Verkaufs).

Bei der Steuerbehörde der „Agencia Tributaria”, in deren Zuständigkeitsbereich die Immobilie liegt.

Einbehaltung als Vorauszahlung

Die Person, die die Immobilie erwirbt, unabhängig davon, ob sie nichtansässig ist oder nicht, ist zur Einbehaltung und zur Zahlung von 5% der vereinbarten Gegenleistung an die Staatskasse verpflichtet. Diese Einbehaltung hat für den Verkäufer den Charakter einer Vorauszahlung der Steuer, die auf den Gewinn aus der Übertragung zu entrichten ist. Folglich übergibt der Käufer dem nichtansässigen Verkäufer ein Exemplar des Formulars 211 (mit dem die Einbehaltung gezahlt worden ist), damit der Verkäufer diese Einbehaltung von der gemäß dem Gewinn zu zahlenden Quote abziehen kann. Wenn der einbehaltene Betrag größer ist als die zu zahlende Quote, kann dieser Überschuss zurückgefordert werden.

Ungeachtet dessen besteht im Falle natürlicher Personen, wenn zwischen dem Datum des Erwerbs der Immobilie oder den letzten durchgeführten Verbesserungen und dem 31. Dezember 1996 mehr als 10 Jahre liegen, kein

Veräußerungsgewinn und damit weder die Verpflichtung zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung noch die Verpflichtung zur Einbehaltung und Zahlung der besagten 5%.

– 1 Monat ab dem Datum der Übertragung der Immobilie

– 211.

Rückerstattung der überschüssigen Einbehaltung

Im Falle von Veräußerungsverlusten oder wenn die durchgeführte Einbehaltung größer war als die Quote, besteht die Möglichkeit, den zuviel einbehaltenen Betrag zurückzufordern. Das Verfahren der Rückerstattung beginnt mit der Vorlage des Steuererklärungsformulars 212. Die Rückerstattung erfolgt durch Banküberweisung auf das in der Steuererklärung angegebene Konto.

Generell unterliegen nichtansässige Körperschaften, die in Spanien in irgendeiner Form Besitzer von Immobilien sind oder Nutznießrechte an diesen haben, einer Sonderabgabe im Rahmen des „Impuesto sobre la Renta de no Residentes (IRNR)**.

Diese Sonderabgabe kommt nicht zur Anwendung bei:

  1. Staaten, öffentlichen ausländischen Institutionen und internationalen Organismen (in diesem Fall muss keine Sondersteuererklärung abgegeben werden)

Steuerbemessungsgrundlage und Steuersatz

Die Steuerbemessungsgrundlage ist normalerweise der Einheitswert der Immobilie. Der Steuersatz liegt bei 3%.

Formular, Frist und Ort der Abgabe

Ergebnis der Steuererklärung Ort der Abgabe           Positiv (mit Zahlung) Unabhängig davon, ob die Steuererklärung mit Indentifizierungsaufkleber versehen ist oder nicht, kann sie bei jeder damit beauftragten Institution (Bank, Sparkasse oder Kreditgenossenschaft) auf spanischem Staatsgebiet, einschließlich der vom Direktor der Abteilung für Steuererhebung bevollmächtigten Zweigstellen und Tochtergesellschaften im Ausland vorgelegt und bezahlt werden     Nullquote (negativ) In diesen Fällen wird die Steuererklärung bei der für die Lage der Immobilien zuständigen Steuerbehörde der „Agencia Tributaria” vorgelegt, entweder persönlich oder per Einschreiben.    

Das Formular für die Steuererklärung ist das Formular 213. Die Frist für die Abgabe ist der Monat Januar, der auf das Datum des Anfalls, nämlich den 31. Dezember jeden Jahres folgt.

Die bis hierhin analysierten Besteuerung ist generell in der spanischen Gesetzgebung festgeschrieben. Wenn der Steuerpflichtige in einem Staat ansässig ist, mit dem Spanien ein Abkommen zur V ermeidung der Doppelbesteuerung unterzeichnet hat, kommen die darin festegelegten Bestimmungen zur Anwendung, da in einigen Fällen die Steuern niedriger sind und in anderen Fällen, wenn bestimmte Umstände vorliegen, die Einkünfte nicht in Spanien versteuert werden können. In den Fällen, in denen die Einkünfte nicht oder zu einem niedrigeren Steuersatz in Spanien versteuert werden, muss der Steuerpflichtige seinen Wohnsitz in dem anderen Unterzeichnerstaat durch eine Ansässigkeitsbescheinigung der Steuerbehörden des besagten Landes nachweisen.

EINKUNFTSARTEN

Die Mehrheit der Abkommen legt für die unterschiedlichen Einkommensarten allgemein folgende steuerliche Behandlung fest, unbeschadet der Besonderheiten, die diese Abkommen aufweisen:

Gewerbliche Einkünfte

Gewerbliche Einkünfte können nur in dem Land besteuert werden, in dem der Steuerpflichtige ansässig ist, es sei denn, sie werden über eine Betriebsstätte erwirtschaftet; in diesem Fall werden sie in Spanien besteuert.

Freiberufliche Tätigkeiten

Wie im obigen Fall hat, in Anwendung der Abkommen, das Land, in dem der Steuerpflichtige ansässig ist, die Befugnis, diese Einkünfte zu besteuern, mit der gleichen obigen Ausnahme,

d. h. sollten sie durch oder über eine feste Basis erzielt werden, so werden sie in Spanien besteuert.

Künstlerische und sportliche Aktivitäten

Generell werden die Einkünfte aus Aktivitäten auf spanischem Staatsgebiet in Spanien versteuert. Es gibt allerdings besondere Bestimmungen in den verschiedenen Abkommen, was diese Art von Einkünften angeht.

Einkünfte aus Immobilienbesitz

Die von Spanien unterzeichneten Abkommen schreiben dem Land das Recht zur Besteuerung von Einünften aus Immobilienbesitz zu, in dem diese Immobilien liegen. Daher werden die Einkünfte aus Immobilien, die in Spanien gelegen sind, nach der spanischen Gesetzgebung besteuert.

Dividenden, Zinsen und Lizenzgebühren

Es gilt die Besteuerungsmodalität einer gemeinsamen Besteuerung Spaniens und dem Staat, in dem der Steuerpflichtige ansässig ist, und zwar in der Weise, dass Spanien das Recht hat, Steuern auf diese Einküfte zu erheben, jedoch begrenzt auf den Steuersatz, der in dem entsprechenden Abkommen festgelegt ist (Anlage II).

Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit

Generell werden die Einkünfte, die aufgrund einer Beschäftigung in Spanien erzielt werden, vom spanischen Staat besteuert, es sei denn, es treten gleichzeitig drei Umstände ein: dass der Nichtansässige sich nicht länger als 183 Tage im entsprechendem Steuerjahr in Spanien aufgehalten hat, dass die Einkünfte von einem nichtansässigen Arbeitgeber gezahlt werden, und dass diese Einkünfte nicht von einer Betriebsstätte oder einer festen Basis des Arbeitgebers in Spanien herrühren.

Vorstandsmitglieder

Beteiligungen, Diäten oder sonstige Einkünfte ähnlicher Art, die der Steuerpflichtige infolge seiner Zugehörigkeit zum Vorstand einer in Spanien ansässigen Gesellschaft erhält, werden vom spanischen Staat besteuert.

Alterseinkünfte

Alterseinkünfte, die sich als Einkünfte aufgrund in einer früheren Beschäftigung verstehen, werden steuerlich unterschiedlich behandelt, je nachdem, ob sie staatlicher oder privater Herkunft sind. Unter staatlichen Altersversorgungsbezügen verstehen sich diejenigen, die von einer früheren öffentlichen Anstellung herrühren, das heißt, diejenigen,

die aufgrund von Bedienstung beim Staat, bei einer diesem untergeordneten Behörde oder einer örtlichen Einrichtung bezahlt werden. Unter privater Rente versteht sich jede andere Art von Rente, die aufgrund einer früheren privaten Anstellung erzielt wird, im Gegensatz zu der, die als aus einer staatlichen Tätigkeit stammend definiert wurde.

bei denen das Recht auf Steuererhebung beim Staat der Ansässigkeit liegt, wenn der Steuerpflichtige die Staatsangehörigkeit desselben besitzt.

Studenten

Generell gilt, dass die für Unterhalt, Studien und Ausbildung erhaltenen Beträge steuerfrei sind, wenn sie aus ausländischen Quellen stammen.

Gewinne aus Vermögen

Im Allgemeinen entfällt das Recht zur Besteuerung auf den Staat der Ansässigkeit, mit Ausnahme der Gewinne aus der Veräußerung von Immobilien, die auf spanischem Staatsgebiet liegen, die in Spanien besteuert werden.

Dessen ungeachtet besteht keine gesamtschuldnerische Haftung des Zahlenden, wenn die Verpflichtung zur Einbehaltung besteht.  

Außer dem Steuerpflichtigen haben in den Fällen von Nichtansässigen unter anderem folgende persönliche Faktoren eine besondere Bedeutung:

DER VERTRETER

Der nichtansässige Steuerpflichtige ist nur in den folgenden Fällen verpflichtet, einen Vertreter zu benennen:

Dessen ungeachtet können Steuerpflichtige freiwillig einen Vertreter benennen, der Ihnen als Kommunikationsperson mit den Steuerbehörden dient.

Die Vertreter von Nichtansässigen, die im Inland über eine Betriebsstätte in Spanien agieren, haften gesamtschuldnerisch für die Begleichung der Steuerschulden ihrer Mandanten.

DER GESAMTSCHULDNERISCH HAFTENDE

Gesamtschuldnerisch haftend für die Zahlung der Schulden aus den erzielten Einkünften oder aus den Einnahmen aus Gütern oder Rechten, die hinterlegt oder deren Verwaltung übertragen wurde, ist jeweils:

DER ABFÜHRUNGSPFLICHTIGE

Cuadro de texto: Der Abführungspflichtige ist verpflichtet, den Betrag der Steuern des Nichtansässigen einzubehalten und abzuführen.

Zureinbehalung verpflichtete Personen

Verpflichtet zur Einbehaltung oder zur Vorauszahlung bei Einkünften, die unter den

„Impuesto sobre la Renta de no Residentes (IRNR)** fallen, sind unter anderem:

die wirtschaftliche Tätigkeiten ausüben

Einkünfte, die Einbehaltungen unterliegen

Generell sind die Einkünfte, die versteuert werden müssen, zur Einbehaltung verpflichtet.

Ausnahmen von der Einbehaltungspflicht

Steuerfreie Einkünfte (siehe Abschnitt Steuerbefreiungen):

(IRNR)** nachgewiesen werden kann

Einbehaltungsbetrag

Cuadro de texto: Der nichtansässige Steuerpflichtige hat das Recht auf Steuererklärung und Steuerzahlung. Wenn er dies nachweisen kann, besteht nicht die Pflicht zur Einbehaltung.
Der einbehaltene Betrag hat dem Wert der Steuerschuld zu entsprechen, die sich aus der Erhebung der entsprechenden Steuer ergibt.  

Dennoch kann der Abführungspflichtige die folgenden Ausgaben oder Abzüge nicht berücksichtigen (die allerdings bei der Berechnung der Steuer zur Anwendung kommen): Personal- und Anschaffungskosten sowie externe Leistungen im Falle von wirtschaftlichen Aktivitäten ohne Betriebsstätte, die Quote der Sondersteuer auf Immobilien von nichtansässigen Körperschaften sowie Spendenausgaben.

Steuererklärungspflicht

Der Abführungspflichtige muss eine Erklärung abgeben und die entsprechende Einzahlung mit dem Formular 216 vornehmen. Er ist weiterhin verpflichtet, eine Jahreszusammenfassung per Formular 296 zu erstellen.

Es handelt sich dabei um ein freiwilliges Verfahren, das von nichtselbständigen Arbeitnehmern in Anspruch genommen werden kann und das dazu dient, bei den Einbehaltungen auf die Arbeitseinkünfte die Auswirkungen des Wohnsizwechsels vorwegzunehmen. Die Zahlungspflichtigen, d.h. die Arbeitgeber, müssen in Spanien ansässig sein oder über eine Betriebsstätte in Spanien verfügen.

Die nichtselbständigen Arbeitnehmer, die nicht unter die Einkommensteuer natürlicher Personen fallen, die diesen Status aber in Folge eines Umzuges in spanisches Staatsgebiet erwerben, können die Steuerbehörde per Mitteilungsformular 147 über diesen Tatbestand informieren.

Damit dieses Verfahren zur Anwendung kommen kann, müssen effektive Daten bezüglich des Arbeitsverhältnisses erbracht werden, die beweisen, dass sich aufgrund des besagten Arbeitsverhältnisses ein Aufenthalt in Spanien von mehr als 183 Tagen in dem Kalenderjahr, in dem der Umzug stattfindet oder andernfalls im darauffolgenden Kalenderjahr ergeben wird.

Die nichtselbständigen Arbeitnehmer, die nicht nach dem „Impuesto sobre la Renta de no Residentes” (IRNR)** zu besteuern

sind, diesen Status aber infolge eines von ihrem Arbeitgeber angeordneten Umzugs ins Ausland erlangen, können die Steuerbehörde per Mitteilungsformular 247 darüber informieren .

Damit dieses Verfahren zur Anwendung kommen kann, müssen effektive Daten hinsichtlich des Arbeitsverhältnisses erbracht werden, die beweisen, dass aufgrund der Arbeit im Ausland, der Aufenthalt in dem besagten Land mehr als 183 Tage im dem Kalenderjahr, in dem der Umzug stattfindet oder anderenfalls im darauffolgenden Jahr betragen wird.

Die Anwendung dieses Verfahrens befreit den Arbeitnehmer nicht davon, den Steuerbehörden seine neue Ansässigkeit nachzuweisen.

Aufgrund des Mitteilungsformulars 147 oder 247 sowie der vorgelegten Dokumentation erstellt die Steuerbehörde dem Arbeitnehmer einen Nachweis zur Vorlage beim Arbeitgeber, damit dieser im ersten Fall die Einbehaltungen entsprechend den Regeln des „Impuesto sobre la Renta de las Personas Físicas” (IRPF)* und im zweiten Fall entsprechend den Regeln des „Impuesto sobre la Renta de no Residentes” (IRNR)** von dem im besagten Dokument angegebenen Zeitpunkt an vornehmen kann.

 EUROPÄISCHE UNION 
LandDatumStaatsanzeiger*
Belgien(10)14.06.199504.07.2003
Dänemark(6)03.07.197228.01.1974
Deutschland05.12.196608.04.1968
Finnland(2)15.11.196711.12.1968
Frankreich10.10.199512.06.1997
Griechenland04.12.200002.10.2002
Irland(3)10.02.199427.12.1994
Italien(3)08.09.197722.12.1980
Litauen22.07.200302.02.2004
Luxemburg03.06.198604.08.1987
Niederlande16.06.197116.10.1972
Österreich(1)20.12.196606.01.1968
Polen15.11.197915.06.1982
Portugal(3)26.10.199307.11.1995
Schweden16.06.197622.01.1977
Slovakei08.05.198014.07.1981
Slovenien23.05.200128.06.2002
Tschechische Republik08.05.198014.07.1981
Ungarn09.07.198424.11.1987
Vereinigtes Königreich(4)21.10.197518.11.1976
 RESTLICHES EUROPA 
LandDatumStaatsanzeiger*
Bulgarien06.03.199012.07.1991
Island22.01.200218.10.2002
Norwegen(7)06.10.199910.01.2001
Rumänien24.05.197902.10.1980
Russische Föderation16.12.199806.07.2000
Schweiz26.04.196603.03.1967
Türkei(3)05.07.200219.01.2004
UDSSR (Ehemalige)(5)01.03.198522.09.1986
 AFRIKA 
LandDatumStaatsanzeiger*
Marokko10.07.197822.05.1985
Tunesien02.07.198203.03.1987

Anm. des Übersetzers:

*Staatsanzeiger = „Boletín Oficial del Estado”, B.O.E.

 AMERIKA 
LandDatumStaatsanzeiger
Argentinien21.07.199209.09.1994
Bolivien30.06.199710.12.1998
Brasilien(3)(9)14.11.197431.12.1975
Chile07.07.200302.02.2004
Ecuador20.05.199105.05.1993
Kanada23.11.197606.02.1981
Kuba(8)03.02.199910.01.2001
Mexiko24.07.199227.10.1994
Venezuela08.04.200315.06.2004
Vereinigte Staaten(3)22.02.199022.12.1990
 ASIEN 
LandDatumStaatsanzeiger
China22.11.199025.06.1992
Indien08.02.199307.02.1995
Indonesien30.05.199514.01.2000
Israel30.11.199910.01.2001
Japan(3)13.02.197402.12.1974
Korea(3)17.01.199415.12.1994
Philippinen(3)14.03.198915.12.1994
Thailand(3)14.10.199709.10.1998
 OZEANIEN 
LandDatumStaatsanzeiger
Australien(3)24.03.199229.12.1992

22, 24 u. 25 und Artikel 29 gestrichen durch das am 17.03.1999 unterzeichnete Protokoll, veröffentlicht im Staatsanzeiger vom 17.05.2000.

LandDividendenZinsenLizenzgebühren
  AllgemeineMutter-Tochtergesellschaft
%min. Beteiligung  Satz
Argentinien1525100/12,53/5/10/15
Australien151010
Belgien152500/105
Bolivien1525101515/0
Brasilien1510/1510/15
Bulgarien1525500
Chile102055/155/15
China101010
Deutschland152510105
Dänemark150(1)106
Ecuador155/105/10
Finnland152510105
Frankreich15100100/5
Griechenland102550/86
Indien151510/20
Indonesien1525101010
Irland1525005/8/10
Island1525555
Israel105/105/7
Italien15124/8
Japan1525101010
Kanada151510
Korea1525101010
Kuba15255105
Litauen152550/105/10
Luxemburg1525101010
Marokko152510105/10
Mexiko1525510/1510
Niederlande1525/505/10106
Norwegen1525100/105
Österreich15501055
Philippinen15101010/1510/15/20
Polen15255010
Portugal152510155
Rumänien1525101010
Russische Föderation5/10/15(1)55
Schweden1550101510
Schweiz152510105
Slowakei1525505
Slowenien1525555
Thailand1010/155/8/15
Tschechische Republik1525505
Tunesien155055/1010
Türkei1525510/1510
UDSSR (Ehemalige)1805
Ungarn1525500
Venezuela102500/4,95/105
Vereinigte Staaten152510105/8/10
Vereinigtes Königreich1510101210

Angaben in Prozent

(1) siehe Artikel 10 des Abkommens

  1. Andorra
  2. Niederländische Antillen
  3. Aruba
  4. Emirat Bahrein
  5. Sultanat Brunei
  6. Zypern
  7. Vereinigte Arabische Emirate
  8. Gibraltar
  9. Hong-Kong
  10. Anguilla
  11. Antigua und Barbuda
  12. Bahamas
  13. Barbados
  14. Bermudas
  15. Caiman Inseln
  16. Cook Inseln
  17. Dominikanische Republik
  18. Granada
  19. Fidschi
  20. Guernesey u. Jersey Inseln (Kanalinseln)
  21. Jamaica
  22. Malta
  23. Malvinen Inseln
  24. Man Insel
  25. Marianen Inseln
  26. Mauritius

(1) Die Länder und Staatsgebiete, auf die sich diese Anlage bezieht, die mit Spanien ein Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung mit einer Informationsaustauschklausel unterzeichnet haben, verlieren in dem Augenblick die Einstufung als Steuerparadies, in dem die jeweiligen Abkommen in Kraft treten. (Artikel 2 des Königlichen Dekrets 1080/1991 vom

5. Juli, in dem die als Steuerparadiese angesehenen Länder oder Staatsgebiete gemäß der Textfassung von Artikel Zwei des Königlichen Dekrets 116/2003 vom 31. Januar festgelegt werden (Staatsanzeiger vom 1. Februar 2003).

(Septiembre 2004)